Von Roland Beck
Rimbach - Nach einer blutigen Messerattacke am Freitagabend im oberpfälzischen Rimbach (Landkreis Cham) sitzt ein 35-jähriger Tatverdächtiger in Untersuchungshaft.
Wie die Polizei mitteilte, soll der Mann am späten Freitag gegen 22.40 Uhr bei einem 30-Jährigen geklingelt und diesen beim Öffnen der Haustür sofort angegriffen haben.
Nach der Tat flüchtete der Angreifer mit seinem Auto. Unweit des Tatorts verlor der 35-jährige Verdächtige aber die Kontrolle über sein Fahrzeug und prallte gegen eine Hausmauer.
Laut Polizei konnte sich der Mann selbst aus dem Wrack befreien. Er suchte daraufhin eine nahegelegene Gaststätte auf, in der ihn alarmierte Polizeikräfte wenig später festnahmen.
Das Opfer erlitt bei dem Angriff schwere Verletzungen. Den Angaben zufolge sind diese aber nicht lebensbedrohlich. Der 30-Jährige kam in ein Krankenhaus. Auch der Tatverdächtige musste medizinisch versorgt werden.
Die Kriminalpolizeiinspektion Regensburg hat die Ermittlungen übernommen. Ein Sprecher erklärte, derzeit werde von einer Beziehungstat ausgegangen. Der 35-Jährige wurde einem Haftrichter vorgeführt und dann in eine Justizvollzugsanstalt überstellt.