Heftiger Beziehungsstreit endet mit SEK-Einsatz: Mann hält Küchenmesser in der Hand

Von Franziska Groll

Burgkunstadt - Am Dienstagabend, gegen 21.45 Uhr, riefen Bewohner eines Hauses im Landkreis Lichtenfels die Polizei, nachdem sie aus der Nachbarwohnung Schreie hören konnten. Das SEK fand dort ein Pärchen mit einem Küchenmesser vor.

Das SEK musste das Paar trennen. Archivfoto)
Das SEK musste das Paar trennen. Archivfoto)  © Marius Becker/dpa

Wie die Polizei mitteilte, hielt ein 47-jähriger Mann ein Küchenmesser in der Hand und befand sich in einem psychischen Ausnahmezustand, als die Beamten in Burgkunstadt eintrafen.

Die Polizei war laut eigenen Angaben bereits in den Tagen zuvor mehrfach ausgerückt, weil das Paar in seiner Wohnung in Burgkunstadt heftig stritt.

Am Dienstagabend hatte demnach ein Nachbar Schreie gehört und den Notruf gewählt.

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Als die Beamten die Wohnungstür aufbrachen, habe der 47-jährige Bewohner ein Messer in der Hand gehalten. Den Angaben zufolge stand er unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln und reagierte nicht auf Aufforderungen, das Messer wegzulegen.

Die 29-jährige Lebensgefährtin des Mannes weigerte sich ebenfalls, die Wohnung zu verlassen.

Polizei ermittelt wegen Bedrohung

Die Polizei ermittelt gegen den 47-Jährigen. (Symbolfoto)
Die Polizei ermittelt gegen den 47-Jährigen. (Symbolfoto)  © Friso Gentsch/dpa

Später seien dann die Einsatzkräfte des SEK angerückt. Der Mann und die Frau seien überwältigt und fixiert worden, hieß es.

Die 29-Jährige habe kurz das Bewusstsein verloren und sei von einem Rettungsdienst versorgt worden.

Dann wurden beide in ein Bezirksklinikum gebracht. Die Polizei ermittelt unter anderem wegen Bedrohung gegen den 47-Jährigen.

Titelfoto: Marius Becker/dpa

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