Mann niedergestochen und schwer verletzt: Polizei nimmt 34-Jährigen fest
Kassel/Volkmarsen - Ein 30-jähriger Mann wurde niedergestochen, er musste "intensivmedizinisch behandelt werden", wie die Polizei mitteilte.
Die Bluttat ereignete sich bereits am Sonntagnachmittag in der Kleinstadt Volkmarsen nordwestlich von Kassel, wie das Polizeipräsidium Nordhessen und die Kasseler Staatsanwaltschaft am Dienstag gemeinsam mitteilten.
Demnach wurde die Polizei gegen 14.40 Uhr alarmiert, weil in einem Haus in der Volkmarser Innenstadt ein Mann schwer verletzt worden war.
"Am Tatort trafen die Streifen auf mehrere Personen mit georgischer Staatsangehörigkeit. Ein 30-Jähriger wies Verletzungen am Oberkörper auf", ergänzte ein Sprecher.
Einsatzkräfte des Rettungsdienstes versorgten den Schwerverletzten und brachten den Mann auf dem schnellsten Weg in ein nahe liegendes Krankenhaus.
Messerattacke in Volkmarsen: Verdächtiger in Untersuchungshaft
"Die mutmaßliche Tatwaffe, ein Messer, konnte am Tatort sichergestellt werden", hieß es weiter.
Schnell geriet ein 34-jähriger Georgier als mutmaßlicher Täter in den Fokus der Ermittler. Der Verdächtige wurde "in Tatortnähe widerstandslos festgenommen und in polizeiliches Gewahrsam gebracht".
Am Montag wurde der Tatverdächtige einem Haftrichter vorgeführt, der "wegen des dringenden Tatverdachts der gefährlichen Körperverletzung mit dem Haftgrund der Fluchtgefahr" einen Haftbefehl gegen den Georgier erließ.
Der Verdächtige wurde im Anschluss in ein Gefängnis eingeliefert. Die Ermittlungen zu der Messerattacke in Volkmarsen und den Hintergründen der Tat dauern an.
Titelfoto: Montage: Julian Stratenschulte/dpa, Frank Rumpenhorst/dpa

