Messer-Angriff in Wilmersdorf: 18-Jähriger in Not-OP, Polizei sichert Schulen
Von Andreas Heimann, Johannes Kohlstedt
Berlin - Alarm in Wilmersdorf: Bei einer Auseinandersetzung zwischen zwei Gruppen ist am Freitagnachmittag ein 18-Jähriger lebensgefährlich verletzt worden - vermutlich soll ein Messer zum Einsatz gekommen sein.
Der junge Mann musste notoperiert, wie die Polizei auf der Plattform X mitteilte. Die Tatverdächtigen sind den Angaben zufolge geflüchtet.
"Wir wurden gegen 13.30 Uhr nach Wilmersdorf in die Prinzregentenstraße alarmiert. Hier soll es zu einem Streit auf einem Schulhof gekommen sein und dieser Streit soll sich dann auf den Gehweg verlagert haben", erklärte Polizeisprecher Ömer Keleşoğlu TAG24 vor Ort.
Zwei Schulen in der Nähe seien abgesichert worden. "Der 18-Jährige kam in ein Krankenhaus. Es bestand Lebensgefahr. Er wurde notoperiert, befindet sich den Ärzten zufolge aber nicht mehr in Lebensgefahr."
Eine weitere Person sei ebenfalls verletzt worden und ins Krankenhaus gekommen, schwebe aber nicht in Lebensgefahr, so die Polizei. "Voraussichtlich wird er nach ambulanter Behandlung entlassen."
Polizei mit 60 Kräften vor Ort
Details zum Tathergang und den Hintergründen sind noch nicht bekannt. Die Polizei war mit rund 60 Einsatzkräften vor Ort.
Zudem half ein Hubschrauber, der immer wieder über Schöneberg und Wilmersdorf kreiste, bei der Suche nach den Tatverdächtigen. Schnell konnte jedoch Entwarnung gegeben werden. Eine weitere Gefahr bestand nicht.
"Einer der Tatverdächtigen hat sich derweil auf einem Polizeiabschnitt gestellt", so Keleşoğlu zu TAG24.
Erstmeldung um 16.55 Uhr, aktualisiert um 17.49 Uhr
Titelfoto: Shireen Broszies/dpa
