Messer-Streit in Gemeinschaftsunterkunft: Ermittlungen wegen versuchter Tötung
Landshut - Nach einem Streit in einer Gemeinschaftsunterkunft in Niederbayern wurde gegen einen 37-Jährigen Haftbefehl wegen des dringenden Tatverdachts eines versuchten Tötungsdelikts erlassen.
Wie die Behörde mitteilte, wurden die Einsatzkräfte am Mittwoch zu der Unterkunft in der Bürgermeister-Zeiler-Straße im Landshuter Stadtteil Schönbrunn alarmiert.
Ersten Ermittlungen zufolge gerieten um kurz vor 14 Uhr in der Küche ein 37-jähriger Afghane und ein 24-jähriger Kameruner aneinander.
Im Verlauf des Streits soll der 37-Jährige seinen Kontrahenten mit einem Messer attackiert und an der Hand verletzt haben.
Das Opfer wurde vor Ort ambulant behandelt.
Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Landshut erging gegen den Angreifer ein Haftbefehl. Er wurde am Donnerstag in eine Justizvollzugsanstalt eingeliefert.
Titelfoto: David Inderlied/dpa (Symbolfoto)
