Hamburg - Heftige Szenen in der Hansestadt: Am 7. Juni wurde eine Person bei einem Messerangriff im Hamburger Stadtteil St. Georg verletzt. Inzwischen konnte ein Tatverdächtiger verhaftet werden.
Durch die Ermittlungen der Hamburger Polizei geriet ein 36-jähriger Afghane in den Fokus, gegen den sich im weiteren Verlauf der dringende Tatverdacht erhärtete.
Die Staatsanwaltschaft Hamburg erließ daraufhin einen Haftbefehl gegen den 36-Jährigen. Dieser versuchte aus Deutschland auszureisen, wurde dabei allerdings von Bundespolizisten am Flughafen Berlin-Brandenburg gefasst. Nun sitzt der 36-Jährige in Untersuchungshaft.
Wie ein Sprecher des Lagedienstes der Polizei Hamburg am 7. Juni gegenüber TAG24 mitteilte, passierte der Vorfall gegen 13.40 Uhr in der Hammerbrookstraße.
Nach bisherigen Erkenntnissen waren eine Frau und ihr Bekannter (34) auf der Straße unterwegs, als sie von einem Mann angegriffen wurden. Dieser habe mutmaßlich versucht, ihnen die Rucksäcke zu klauen.
Nach Not-OP: Verletzte ist inzwischen stabil
Daraufhin gerieten die beiden Männer in Streit, welcher zu einer körperlichen Auseinandersetzung führte. Dabei wurde der 34-Jährige mit mehreren Messerstichen lebensgefährlich verletzt. Anschließend flüchtete der Tatverdächtige in Richtung Hauptbahnhof.
Der Verletzte kam unter Begleitung eines Notarztes in ein Krankenhaus, wo er notoperiert wurde. Laut Polizeiangaben hat sich sein Gesundheitszustand inzwischen stabilisiert.
Laut den Ermittlungen geht die Polizei davon aus, dass sich die beiden Männer mutmaßlich aus dem Drogenmilieu kennen könnten.
Erstmeldung: 7. Juni, 15.31 Uhr, zuletzt aktualisiert: 17. Juni, 15.08 Uhr.