"Niemals zugetraut" - Gehörloser sticht auf Ehefrau ein: Zwei Menschen sterben!

Wuppertal - Schreckliche Bluttat in Nordrhein-Westfalen! Während des EM-Gruppenspiels zwischen Deutschland und Ungarn ist es im Wuppertaler Stadtteil Elberfeld zu einer brutalen Messerattacke gekommen.

Die schreckliche Bluttat ereignete sich in einem Mehrfamilienhaus in Wuppertal-Elberfeld.
Die schreckliche Bluttat ereignete sich in einem Mehrfamilienhaus in Wuppertal-Elberfeld.  © Tim Oelbermann

Demnach ereignete sich das Gewaltverbrechen gegen 18.30 Uhr in der Franzenstraße, wie ein Polizeisprecher gegenüber TAG24 bestätigte. "Es sind zwei Personen zu Tode gekommen. Die Hintergründe sind aber noch unklar", erklärte der Beamte weiter.

Nach Angaben der BILD gab es einen Streit zwischen einem 48-jährigen Mann und seiner 41-jährigen Ehefrau. Als die Auseinandersetzung eskalierte, zog der gehörlose Mann in der gemeinsamen Wohnung wohl ein Messer und stach auf die Frau ein, die blutüberströmt zusammenbrach.

Zwar trafen Rettungswagen und Notärzte schnell am Tatort ein, doch sie konnten der 41-Jährigen, die eine Tochter zurücklässt, nicht mehr helfen. Die Frau starb noch in der Wohnung des Mehrfamilienhauses.

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Und auch der mutmaßliche Täter erlitt schwere Stichverletzungen. Deshalb muss er in ein Krankenhaus gebracht werden. Ob er sich die Verletzungen selbst zugefügt hat, ist noch unklar. Aber auch der 48-Jährige verstarb anschließend in der Klinik.

Kriminalpolizei übernimmt Ermittlungen

Die Einsatzkräfte konnten für die 41-jährige Frau nichts mehr tun.
Die Einsatzkräfte konnten für die 41-jährige Frau nichts mehr tun.  © Tim Oelbermann

Ein Nachbar zeigte sich geschockt über die schreckliche Bluttat in Elberfeld. "Der Markus konnte nicht hören und auch nicht sprechen, hat sich immer mit Fingern verständigt. Er war ein lieber Kerl - das hätte ich ihm niemals zugetraut", erklärte er gegenüber BILD.

Mittlerweile hat die Kriminalpolizei die Ermittlungen übernommen. Gemeinsam mit der Staatsanwaltschaft wird nun das weitere Vorgehen geklärt.

Normalerweise berichtet TAG24 nicht über versuchte Suizide. Da der Vorfall aber im Zusammenhang mit einer schweren Straftat im öffentlichen Raum steht, hat sich die Redaktion entschieden, es doch zu thematisieren.

Solltet Ihr selbst von Selbsttötungsgedanken betroffen sein, findet Ihr bei der Telefonseelsorge rund um die Uhr Ansprechpartner, natürlich auch anonym. Telefonseelsorge: 08001110111 oder 08001110222 oder 08001110116123.

Titelfoto: Tim Oelbermann

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