Streit an Karneval eskaliert: 19-Jähriger sticht in Bus auf drei Menschen ein

Wuppertal - In Nordrhein-Westfalen hat sich am Karnevalswochenende erneut eine brutale Messerattacke ereignet. Demnach sind bei der Attacke drei Menschen verletzt worden - einer davon schwer.

In Wuppertal hat ein 19-Jähriger auf drei Männer eingestochen.  © Christoph Petersen

Nach Informationen von "BILD" soll es am späten Samstagabend gegen kurz nach 23 Uhr zu einem Streit zwischen zwei Karnevalsgruppen in einem Schienenersatzverkehr der Deutschen Bahn gekommen sein.

Daraufhin habe der polizeibekannte 19-jährige Deutsche ein Messer gezückt und die drei Männer angegriffen. Die Polizei bestätigte den Vorfall gegenüber der dpa.

Einem 19-jährigen Deutsch-Türken soll er in den Bauch gestochen und ihn schwer verletzt haben. Auch ein 20- und ein 24-Jähriger wurden bei der Attacke verwundet.

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Der Fahrer des Busses habe geistesgegenwärtig reagiert und angehalten. Allerdings habe der Tatverdächtige den Moment genutzt, um zu fliehen, doch er sei von der Polizei noch in Tatortnähe festgenommen worden.

Auch das blutige Messer konnten die Beamten später in einem Gebüsch in der Nähe sicherstellen.

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Die Beamten konnten das Messer in der Nähe im Gebüsch finden.  © Christoph Petersen

Wuppertal: Mutmaßlicher Messerstecher randaliert im Gewahrsam der Polizei

In dem Bus sind die Blutspuren noch zu erkennen.  © Christoph Petersen

Während der 19-Jährige mit der schweren Bauchverletzung in ein Krankenhaus gebracht werden musste, sollen die anderen beiden Verletzten noch vor Ort behandelt worden sein.

Demnach habe der 20-Jährige eine Gesichtsverletzung erlitten. Außerdem sei der 25-jährige Deutsche an der Hand verletzt worden.

Und damit nicht genug: Nach "BILD"-Informationen soll der mutmaßliche Messerstecher im Gewahrsam der Polizei randaliert haben. Daraufhin habe man sich entschieden, ihn in eine psychiatrische Einrichtung zu bringen.

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Gegen den 19-Jährigen, der bereits einschlägig polizeibekannt sein soll, werde nun wegen gefährlicher Körperverletzung ermittelt. Es soll aber nicht ausgeschlossen sein, dass die Ermittlungen auch auf ein versuchtes Tötungsdelikt ausgeweitet werden.

Bereits an den ersten Karnevalstagen war es in Nordrhein-Westfalen zu zwei schweren Messerattacken gekommen. Am Rande einer Feier in Grefrath war ein junger Mann niedergestochen worden. In Leverkusen wurde ein 15-Jähriger verletzt, der zeitweise in Lebensgefahr geschwebt haben soll.

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