Tod mit nur 15 Jahren: Nachwuchs-MMA-Kämpfer stirbt bei Messerattacke

Kulob (Tadschikistan) - Eine große Kampfsport-Karriere wurde ihm prophezeit: Der tadschikische Nachwuchs-Fighter Muhammadali Saduloev (†15) ist bei einer Messerattacke in seiner Heimat getötet worden.

Große Trauer: Der Nachwuchs-MMA-Kämpfer Muhammadali Saduloev wurde im Alter von gerade einmal 15 Jahren aus dem Leben gerissen.  © Facebook, IMMAF - International Mixed Martial Arts Federations

In der Nacht zum vergangenen Montag eskalierte Medienberichten zufolge ein zunächst verbaler Streit unter Jugendlichen in einem Internetcafé in der Stadt Kulob, als ein Beteiligter plötzlich ein Messer zog und damit auf Saduloev einstach. Der Junioren-Weltmeister erlitt dabei eine tödliche Stichverletzung im Brustbereich.

Trotz sofortiger Alarmierung der Rettungskräfte kam für ihn jede Hilfe zu spät. Er verstarb noch an Ort und Stelle, bevor Sanitäter eingreifen konnten.

Bei dem blutigen Vorfall wurden außerdem zwei weitere Personen verletzt und zur medizinischen Versorgung in ein Krankenhaus eingeliefert. Über ihren aktuellen Zustand ist bislang nichts Näheres bekannt.

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Die örtlichen Sicherheitsbehörden leiteten umgehend Ermittlungen ein und nahmen mehrere Personen fest. Zum genauen Ablauf der Tat sowie zum Motiv liegen jedoch keine näheren Angaben vor. Die Ermittlungen dauern an.

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IMMAF trauert um toten MMA-Kämpfer

Saduloev hatte sich im Nachwuchsbereich mit zahlreichen Erfolgen einen Namen gemacht, galt als eines der größten Talente im asiatischen MMA-Sport.

Neben dem Titel des Juniorenweltmeisters war er mehrfacher nationaler Meister in verschiedenen unteren Gewichtsklassen. Entsprechend groß ist die Trauer über den tragischen Tod des jungen Sportlers.

Die Dachorganisation für Amateure im Mixed Martial Arts (IMMAF) zeigte sich nach der Horror-Tat zutiefst erschüttert und brachte in einer Stellungnahme ihre Anteilnahme und Bestürzung zum Ausdruck.

"Unsere Gedanken sind bei seiner Familie, seinen Freunden und dem MMA-Verband von Tadschikistan", hieß es in dem auf X sowie Facebook veröffentlichten Statement.

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