Überraschung bei Waldbrandeinsatz: Spanien schickt Spezialeinheit aus NRW wieder heim

Von Dorothea Hülsmeier

Zamora/Bonn - Nach nur eineinhalb Tagen ist der Löscheinsatz von Feuerwehrleuten aus Nordrhein-Westfalen im Nordwesten Spaniens schon wieder beendet.

56 Spezial-Einsatzkräfte aus NRW und Niedersachsen kämpften am Wochenende gegen die Waldbrände im Nordwesten Spaniens.  © Sven Kaeuler/dpa

Die Entscheidung sei am Sonntagabend getroffen worden, sagte Frank Frenser von der Feuerwehr Bonn der Deutschen Presse-Agentur.

Demnach seien die spanischen Behörden zu der Erkenntnis gekommen, dass sich die Lage entspannt habe, es werde daher keine externe Hilfe mehr benötigt. Am späteren Vormittag mache sich die Spezialeinheit auf den Rückweg nach Deutschland.

Erst am Samstag waren die Feuerwehrleute aus NRW nach dreitägiger Anreise mit ihrem Konvoi aus 21 Fahrzeugen am Einsatzort in der spanischen Region Kastilien-León angekommen.

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Die spanischen Behörden hatten das sogenannte Waldbrandmodul im Rahmen des EU-Katastrophenschutzverfahrens angefordert.

Die NRW-Einheit habe schon kurz nach der Ankunft den ganzen Tag gearbeitet und beim Löschen der letzten Flammen des großen Waldbrands geholfen, sagte Frenser.

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Frühe Heimreise überrascht Einsatzkräfte

Unter den 56 Einsatzkräften waren Berufs- und freiwillige Feuerwehrleute aus Bonn, Düsseldorf, Leverkusen, Königswinter und Ratingen sowie auch einige Einsatzkräfte aus Niedersachsen.

"Es ist etwas überraschend, dass wir die Heimreise so früh antreten können", sagte Frenser. Aber es sei auch eine gute Sache, dass die spanischen Einsatzkräfte die Lage nun offensichtlich im Griff hätten.

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