Helikopter-Pilot will Waldbrand stoppen - dann endet der Einsatz in einer Katastrophe

Gunnison (Colorado) - Die zerstörerischen Brände, die derzeit im US-Bundesstaat Colorado wüten, haben ein Todesopfer gefordert. Beim Kampf gegen die Flammen stürzte sein Helikopter plötzlich ab.

Im Kampf gegen die zerstörerischen Flammen ließ ein Helikopterpilot (†56) sein Leben.  © JOE RAEDLE / GETTY IMAGES NORTH AMERICA / GETTY IMAGES VIA AFP Foto von JOE RAEDLE / GETTY IMAGES NORTH AMERICA / GETTY IMAGES VIA AFP

Plötzlich verschwand das Signal des Helikopters von Nicholas Dale (†56) von den Bildschirmen der Zentrale. Wenig später folgte dann die traurige Gewissheit.

Wie aus einem Bericht der "Colorado Sun" hervorgeht, bargen Taucher am vergangenen Sonntag Nicholas' leblosen Körper aus dem Silver Jack Reservoir.

In einer ersten Stellungnahme informierte die Luftfahrtbehörde FAA, dass es sich bei dem abgestürzten Hubschrauber um einen "Kaman Aerospace K-1200" handelte. Dieser "stürzte aus bisher ungeklärten Umständen ab und überschlug sich dabei", heißt es in der Mitteilung weiter. Die Maschine war Teil der Helikopter-Flotte des Unternehmens "Helicopter Express", welches über knapp vier Dutzend Hubschrauber verfügen soll.

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Nicholas half kurz vor dem verheerenden Unglück bei Löscharbeiten des Gold-Mountain-Feuers im Südwesten Colorados, welches sich bereits auf einer Fläche von 148 Quadratkilometern ausgebreitet hat.

Der 56-Jährige hinterlässt seine Frau und zwei Kinder.

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Das Feuer wurde bis Montag um knapp elf Prozent eingedämmt. Wind und anhaltende Trockenheit begünstigen die weitere Ausbreitung der Flammen.  © Noah Berger/AP/dpa

Waldbrände forderten bereits zuvor Menschenleben

Bereits in der vergangenen Woche ging eine tragische Nachricht um die Welt. Drei Einsatzkräfte der Feuerwehr von Colorado wurden im Wald von den Flammen eingeschlossen und starben auf tragische Art und Weise.

Das Land der unbegrenzten Möglichkeiten muss derzeit mit mehreren Flammenherden gleichzeitig kämpfen. So sind Feuerwehren in den Bundesstaaten Colorado, Utah und New Mexico seit mehreren Tagen ununterbrochen im Einsatz.

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