ADAC-Test entlarvt üble Zustände auf Rastplätzen an NRW-Autobahnen

Von Volker Danisch

Köln - Fehlende Sauberkeit, kein Toilettenpapier, kaputte oder leere Seifenspender: Viele Sanitäranlagen auf unbewirtschafteten Rastplätzen an den Autobahnen haben in einem Test des ADAC schlecht abgeschnitten.

Viele Sanitäranlagen von unbewirtschafteten Rastplätzen an NRW-Autobahnen sind in einem katastrophalen Zustand. (Symbolfoto)  © Hannes P. Albert/dpa

Der ADAC hat in NRW acht Rastplätze unter die Lupe genommen. Die Sanitäranlagen bewertete er bei drei mit "sehr mangelhaft": Hoxhöfe, Wittenhorst und Sürenheide. Als "mangelhaft" sind außerdem die Toiletten der Anlagen Rur-Scholle, Hasetal und Oberste Heide eingestuft worden.

Die Sanitäranlagen von Logebachtal und Röllingser Graben erhielten vom ADAC die Note "ausreichend". Bundesweit fielen 62 Prozent der insgesamt 50 getesteten Rastplätze den Angaben zufolge bei den sanitären Anlagen durch.

Die Toiletten sollten deutlich öfter gereinigt und mit Toilettenpapier versorgt werden, fordert Roman Suthold (54), Verkehrsexperte des ADAC in NRW. Die Ergebnisse der im Monat März erfolgten Tests zeigten, dass die unbewirtschafteten Rastplätze weiterhin systematisch vernachlässigt würden.

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Weitere Kategorien der Tests sind Außenanlagen, Verkehr und Parken sowie persönliche Sicherheit. Die Sanitäranlagen haben eine hohe Gewichtung in der Gesamtbewertung der getesteten unbewirtschafteten Rastplätze.

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Mit "gut" in der Gesamtbewertung schnitt im ADAC-Test tatsächlich nur der NRW-Rastplatz Röllingser Graben an der A44 bei Soest ab.

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