AIDA streicht Insel-Stopp: Kreuzfahrtschiff muss sich auf Sturm gefasst machen
Hamburg - So hatten sich das die Passagiere sicher nicht vorgestellt! Wegen zu schlechter Wetterbedingungen und starken Windes musste die "AIDAdiva" einen geplanten Aufenthalt auslassen.
Die AIDA-Weltreise startete im November in Hamburg, bevor das Schiff mit dem Kussmund in Richtung Hawaii und Südkorea unterwegs war. Momentan befindet sich die "AIDAdiva" in Asien.
Ursprünglich hätte das Kreuzfahrtschiff am Dienstag die japanische Insel Amami Oshima anlaufen sollen, doch widrige Wetterbedingungen machten der Reise einen Strich durch die Rechnung - so lauten die Informationen von Kreuzfahrt Aktuelles.
Schon einen Tag zuvor informierte der Kapitän die Passagiere, dass starker Wind erwartet werde und deswegen ein Anlegen nicht garantiert werden könne.
Vorab war die "AIDAdiva" in den japanischen Häfen Tokio, Shimizu und Kobe zu Gast.
"AIDAdiva": Seetag statt Besuch auf japanischer Insel für Passagiere
Der Kapitän des Kreuzfahrtschiffes ließ es trotzdem nicht unversucht, die Insel zu erreichen. Er habe das Kussmundschiff in der Bucht gedreht und so die Bedingungen geprüft. Doch der Anlegeversuch verlief erfolglos: Der Hafen auf der japanischen Insel konnte nicht angefahren werden.
Weder Schlepper noch Lotsen hätten das Kreuzfahrtschiff beim Einlaufen in den Hafen unterstützen können.
Da es keine Alternative für das Kussmundschiff gab, wurde der Dienstag für die Passagiere zu einem weiteren Seetag. Die Tage davor war das Kreuzfahrtschiff unter anderem in den japanischen Häfen Tokio, Shimizu und Kobe zu Gast.
Am Mittwoch habe die "AIDAdiva" wieder ihre ursprüngliche Route aufgenommen und lief den Hafen von Naha in der japanischen Präfektur Okinawa an.
Der Stopp auf der japanischen Insel Amami Oshima werde nicht nachgeholt. Die "AIDAdiva" wird am 23. März zurück im Hamburger Hafen erwartet.
Titelfoto: Bernd Wüstneck/dpa

