Extremes Wetter bedroht Aida: Passagiere müssen zurückgelassen werden

Funchal (Portugal) - Eigentlich war geplant, dass die Passagiere der AIDAluna einen längeren Aufenthalt auf der paradiesischen Insel Madeira genießen können. Zunächst verlief alles nach Plan, doch ein extremer Wetterumschwung zwang das Schiff zum Ablegen. Zwei Passagiere mussten zurückgelassen werden.

Obwohl sich noch zwei Passagiere an Land befanden, entschied sich die Crew der AIDAluna abzulegen. (Archivfoto)
Obwohl sich noch zwei Passagiere an Land befanden, entschied sich die Crew der AIDAluna abzulegen. (Archivfoto)  © Markus Scholz/dpa

Laut einem Bericht von "Kreuzfahrt Aktuelles" legte das Schiff "Luna" der AIDA-Flotte am vergangenen Dienstag auf einer einwöchigen Kreuzfahrt im Hafen von Funchal auf Madeira an.

Ursprünglich geplant war ein längerer Aufenthalt über Nacht, bevor der Kreuzer am darauffolgenden Mittwoch gegen 18 Uhr wieder in See stechen sollte. Viele Gäste verließen aus diesem Grund das Schiff und planten, die Zeit auf der Insel zu nutzen, bevor es am nächsten Tag wieder auf die hohe See gehen sollte. Doch dazu kam es nie.

Denn plötzlich verschlechterten sich die Wetter- und Seebedingungen, die das Schiff zu beschädigen drohten, da es gerade durch den Wellengang immer wieder gegen den Pier am Praça CR7 gedrückt wurde. Um weitere Schäden zu vermeiden, entschied sich die Crew schließlich, den Aufenthalt auf der portugiesischen Insel abzubrechen und schon früher als geplant abzulegen. Die Crew versuchte alle Passagiere an Land telefonisch zu erreichen und zurück zum Schiff zu beordern, doch zwei Passagiere konnten nicht erreicht werden.

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Schließlich musste die "AIDAluna" gegen 6.15 Uhr am Mittwoch auslaufen, ohne dass die beiden Passagiere an Bord waren. Doch wie das Unternehmen in einer Stellungnahme gegenüber TAG24 bestätigte, wurde sich um die beiden Kreuzfahrt-Gäste gesorgt, sodass beide mittlerweile wieder auf dem Schiff sind.

Kreuzfahrtschiff steuert außerplanmäßig Lanzarote an

Und auch die anderen Gäste werden für die verfrühte Abreise entschädigt. Demzufolge konnte "AIDA Cruises" einen außerplanmäßigen Stopp im Hafen von Arrecife auf Lanzarote organisieren, wo sich die AIDAluna laut der Stellungnahme auch am heutigen Donnerstag noch befindet.

Nach dem Stopp auf Lanzarote fährt der Kreuzer dann weiter nach Fuerteventura, wo das Kreuzfahrtschiff schließlich zurück auf Kurs sein wird.

Titelfoto: Markus Scholz/dpa

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