Hantavirus-Angst: Kontaktperson von Urlaubsschiff in andere Klinik verlegt

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Von Volker Danisch

Düsseldorf - Die in der Uniklinik Düsseldorf betreute Kontaktperson vom Kreuzfahrtschiff "Hondius" ist unter Schutzmaßnahmen in ein heimatnahes Krankenhaus verlegt worden.

Bisher starben drei Passagiere der "Hondius", bei denen eine Infektion mit dem Hantavirus nachgewiesen wurde oder vermutet wird.
Bisher starben drei Passagiere der "Hondius", bei denen eine Infektion mit dem Hantavirus nachgewiesen wurde oder vermutet wird.  © Europa Press Canarias/EUROPA PRESS/dpa

Dies sei am Morgen mit einem infektiologisch sicheren Transport erfolgt, sagte ein Sprecher. Auch dort würden Schutzmaßnahmen aufrechterhalten.

Angaben zur Person und zum Zielkrankenhaus machte die Uniklinik nicht.

Die Person befindet sich nach aktuellen Angaben in Quarantäne, zeigt aber nach wie vor keine klinischen Anzeichen einer Infektion. Auch umfangreiche virologische Untersuchungen deuteten bisher nicht auf eine Infektion hin, hieß es.

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Der Erreger konnte in den Laboruntersuchungen nicht nachgewiesen werden. Da die Inkubationszeit aber sehr variabel sei und das Auftreten von Symptomen mehrere Wochen dauern könne, seien weitere Kontrollen und eine klinische Beobachtung erforderlich.

Nach früheren Angaben niederländischer Behörden handelt es sich um eine 65-jährige Passagierin, die neben zwei erkrankten Crew-Mitgliedern ausgeflogen worden war.

Die Kontaktperson ist die erste Passagierin, die von dem Kreuzfahrtschiff unter hohen Schutzmaßnahmen zurück nach Deutschland gebracht wurde. Sie kam am späten Mittwochabend (6. Mai) mit einem speziellen Konvoi der Feuerwehr aus den Niederlanden in Düsseldorf an.

Titelfoto: Europa Press Canarias/EUROPA PRESS/dpa

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