Spektakel an der Ostsee: Aida-Kreuzfahrtriese sticht in See

Warnemünde – Unter den Augen von mehreren Tausend Schaulustigen an der Mole und am Strand hat das Kreuzfahrtschiff "Aidasol" am Samstag vom Passagierkai in Warnemünde abgelegt und die Hansestadt verlassen.

Schaulustige verfolgen die Abreise der "Aidasol", die das Ostseebad nach einem einwöchigen Aufenthalt am Kreuzfahrtterminal verlässt.
Schaulustige verfolgen die Abreise der "Aidasol", die das Ostseebad nach einem einwöchigen Aufenthalt am Kreuzfahrtterminal verlässt.  © Bernd Wüstneck/dpa-Zentralbild/dpa

Die "Aidasol" werde bereits am Samstag kommender Woche (8. Mai) erneut in Rostock erwartet, sagte der Sprecher von Aida Cruises, Hansjörg Kunze.

Hintergrund ist die Übergabe der neuen Landstromanlage zur Versorgung der Kreuzfahrtschiffe während ihres Aufenthalts.

Die Zeremonie soll am Montag im Rahmen der Nationalen Maritimen Konferenz über die Bühne gehen. Die Konferenz sollte ursprünglich in Rostock stattfinden, wegen der Corona-Pandemie gibt es nur wenige Programmpunkte tatsächlich in der Hansestadt.

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Die "Aidasol" war für die Testung der Landstromanlage nach Rostock gekommen. Diese Tests verliefen nach Angaben des Hafen- und Seemannsamts erfolgreich.

Die "Aidasol" habe sich auf das Landnetz synchronisieren können. Das Schiff konnte mit Hilfe der Landstromanlage mit Elektroenergie versorgt und die Diesel betriebene Stromversorgung vom Bordnetz genommen werden.

Auch die Testung mit Lastsprüngen durch das Ein- und Abschalten von großen Verbrauchern im Schiff sei erfolgreich gewesen, so konnten eventuelle Rückwirkungen auf das städtische Stromnetz ausgewertet werden.

Der Ausstoß von schädlichen Abgasen während des Aufenthalts der Schiffe soll mit der Landstromanlage deutlich verringert werden.

Titelfoto: Bernd Wüstneck/dpa-Zentralbild/dpa

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