Erneut Streik im Nahverkehr: In Hamburg und Schleswig-Holstein bleiben Busse stehen

Von Lukas Karl Müller

Hamburg - Nach einem Warnstreik-Aufruf durch Verdi rechnen die Verkehrsbetriebe Hamburg-Holstein (VHH) am Mittwoch mit Einschränkungen des Busangebots. Ziel der Gewerkschaft: eine 35-Stunden-Woche.

Wegen eines Streiks soll es am Mittwoch zu Einschränkungen im Busangebot des VHH kommen. (Symbolfoto)  © Marcus Brandt/dpa

Das teilte das kommunale Busunternehmen VHH mit.

Von dem Warnstreik betroffen sind demnach Fahrten im Hamburger Westen und in den schleswig-holsteinischen Kreisen Pinneberg und Segeberg.

Wie viele Fahrten ausfallen werden, kann laut VHH nicht abgeschätzt werden. Das entscheide sich am Mittwoch, teilte das Unternehmen mit.

Hunde Sie teilen schlimme Vergangenheit: Diese besten Freunde suchen gemeinsam ein Zuhause

Denn es sei vorab unklar, wie viele Busfahrer sich dem Aufruf anschließen werden. Zu dem ganztägigen Warnstreik aufgerufen hatte die Gewerkschaft Verdi in Hamburg.

Die Gewerkschaft verhandelt über einen hausinternen Manteltarifvertrag. Verdi fordert unter anderem eine 35-Stunden-Woche und Urlaubsgeld in Höhe eines halben Monatslohns für die Mitarbeiter.

Laut Verdi sollen die Betriebshöfe Volkspark, Schenefeld, Quickborn, Elmshorn und Norderstedt von dem Warnstreik betroffen sein, wie es in der VHH-Mitteilung heißt.

Anzeige

Die VHH haben nach eigenen Angaben rund 3000 Mitarbeiter, etwa 800 Busse und sie bezeichnen sich als das drittgrößte kommunale Busunternehmen Deutschlands. Die VHH sind überwiegend im Besitz der Stadt Hamburg.

Mehr zum Thema Streik & Gewerkschaften: