Hamburg - Am Mittwoch, den 11. Februar, müssen sich Pendler in Hamburg im öffentlichen Nahverkehr wieder auf erhebliche Einschränkungen bei Bussen einstellen.
Verdi ruft erneut Teile der Belegschaft dazu auf, die Arbeit niederzulegen, da bei der dritten Verhandlungsrunde wieder keine Einigung erzielt worden ist, teilte die Gewerkschaft mit.
Teile der Mitarbeiter der Verkehrsbetriebe Hamburg-Holstein (HVV) werden dazu aufgerufen, ab Mittwoch, 3 Uhr, für 24 Stunden ihre Arbeit niederzulegen.
Schon am vergangenen Montag gab es einen 24-stündigen Warnstreik beim öffentlichen Nahverkehr in Hamburg. An dem Tag haben allerdings neben den Busfahrern und -fahrerinnen auch Hochbahn-Beschäftigte ihre Arbeit niedergelegt.
Verdi fordert für die Beschäftigten der VHH unter anderem eine 35-Stunden-Woche und Urlaubsgeld in Höhe eines halben Monatslohns. Allerdings habe die Arbeitgeberseite bisher nur eine Reduzierung der Wochenarbeitszeit von einer halben Stunde zum Fahrplanwechsel 2030/2031 angeboten.
Laut Verdi sei auf die Urlaubsgeldforderung nicht eingegangen worden.
Verdi droht mit zweitägigem Streik
Die vierte Verhandlungsrunde ist für den 26. Februar geplant. Wenn an diesem Verhandlungstermin kein Abschluss erzielt werden könne, würden die Beschäftigten an zwei Folgetagen in einen Vollstreik treten, so Verdi.
"Wir würden eine solche Eskalation gerne vermeiden. Die Arbeitgeber haben es nun in der Hand", so Pomenico Perroni, Gewerkschaftssekretär von Verdi.