Hunderte Beschäftige des öffentlichen Diensts im Warnstreik

Von Inga Jahn

Magdeburg/Halle - Zahlreiche Beschäftigte des öffentlichen Diensts haben sich in Sachsen-Anhalt an Warnstreiks beteiligt.

In Magdeburg gingen 1000 Teilnehmer zu einer Kundgebung auf den Domplatz.
In Magdeburg gingen 1000 Teilnehmer zu einer Kundgebung auf den Domplatz.  © Klaus-Dietmar Gabbert/dpa

Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) und die Gewerkschaft ver.di hatten dazu aufgerufen.

In Magdeburg versammelten sich nach GEW-Angaben etwa 1000 Teilnehmer zu einer Kundgebung auf dem Domplatz. Sie forderten ein "verhandlungsfähiges Angebot" der Arbeitsgeberseite in der laufenden Tarifrunde für die Beschäftigten des öffentlichen Diensts der Länder.

In Halle rief ver.di zu einem ganztägigen Warnstreik auf. An einer Demonstration in der Innenstadt beteiligten sich nach Gewerkschaftsangaben 300 Menschen, darunter Beschäftigte des Uniklinikums.

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"Es sind OP-Säle geschlossen, auch die Geburtshilfe ist hier vor Ort, außerdem einige Beschäftigte von Kitas", sagte ein Sprecher.

Die dritte Tarifrunde im öffentlichen Dienst der Länder findet am 11. und 12. Februar in Potsdam statt. Die Gewerkschaften fordern unter anderem mehr Gehalt und einen Tarifvertrag für studentische Beschäftigte.

Außerdem sollen die Zuschläge für Überstunden und Arbeit zu ungünstigen Zeiten erhöht werden. Auch in anderen Bundesländern fanden Warnstreiks statt.

Titelfoto: Klaus-Dietmar Gabbert/dpa

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