Keine volle Versorgung: Streik am Uniklinikum Jena
Von David Hutzler, Christian Rüdiger
Jena - Patienten am Uniklinikum Jena müssen am Mittwoch wegen eines Warnstreiks mit Einschränkungen rechnen.
Das könne geplante Untersuchungs- und Behandlungstermine betreffen, teilte das Klinikum mit. Patienten und Patientinnen würden vorab informiert, wenn ihre Behandlung nicht stattfinden könne, teilte das Uniklinikum in einer Pressemitteilung mit.
Auch in einigen stationären Bereichen und im OP könne es zu reduzierter Arbeitsfähigkeit kommen. Eine Notdienstvereinbarung stelle aber sicher, dass Notfälle und lebenswichtige Behandlungen jederzeit gewährleistet seien.
Die Gewerkschaft ver.di hatte zuvor für den Mittwoch zu einem zweistündigen Ausstand in der Mittagszeit aufgerufen. "Wir bedauern die durch den Warnstreik entstehenden Beeinträchtigungen und Unannehmlichkeiten für unsere Patientinnen und Patienten und danken ihnen für ihr Verständnis", heißt es auf der Internetseite der Uniklinik.
Im Interesse der Betroffenen soll die Versorgung schnellstmöglich im vollen Umfang wieder aufgenommen und die eventuell ausgefallenen Behandlungen nachgeholt werden, erklärte das Krankenhaus.
Neben dem Uniklinikum sind in Jena auch Beschäftigte der Friedrich-Schiller-Universität, der Ernst-Abbe-Hochschule und des Studierendenwerks Thüringen zur Arbeitsniederlegung aufgerufen. Hintergrund ist die laufende Tarifrunde der Länder.
Titelfoto: Martin Schutt/dpa
