Lohn-Frust treibt zahlreiche Menschen in Sachsen auf die Straße

Von Daniel Josling

Dresden/Leipzig/Chemnitz - Zahlreiche Beschäftigte des öffentlichen Dienstes haben sich am Dienstag in Sachsen an Warnstreiks beteiligt.

In Leipzig haben Beschäftigte am Dienstag ihren Unmut kundgetan.
In Leipzig haben Beschäftigte am Dienstag ihren Unmut kundgetan.  © David Hammersen/dpa

Wie die Gewerkschaft ver.di mitteilte, legten am Morgen unter anderem Mitarbeiter von Landesbehörden, Hochschulen und Studentenwerken zeitweise die Arbeit nieder.

Betroffen waren Einrichtungen in den Landkreisen Meißen, Bautzen, Görlitz, im Erzgebirgskreis, in Mittelsachsen und im Vogtlandkreis sowie in den Städten Leipzig, Dresden und Chemnitz.

In Leipzig versammelten sich laut ver.di gut 450 Streikende zu einer zentralen Kundgebung. In der Landeshauptstadt kamen nach Gewerkschafts-Angaben rund 100 Menschen zusammen.

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Ver.di fordert sieben Prozent mehr Lohn, mindestens jedoch 300 Euro im Monat. Auf Arbeitgeberseite verhandelt die Tarifgemeinschaft deutscher Länder. Diese hatte die Ausweitung der Warnstreiks zuletzt kritisiert und auf bereits vorgelegte Eckpunkte für mögliche Entgelterhöhungen verwiesen.

Die Arbeitskämpfe im öffentlichen Dienst fanden nicht nur in Sachsen statt. In nahezu allen Bundesländern beteiligten sich Beschäftigte an Warnstreiks, einzige Ausnahme war Hessen.

Titelfoto: David Hammersen/dpa

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