Achtung, nächste Warnstreiks! Morgen müsst Ihr deutlich mehr Zeit einplanen

Von Christine Schultze

Frankfurt/Marburg/Gießen - Einen Tag vor der vierten Verhandlungsrunde im Tarifkonflikt bei den kommunalen Verkehrsbetrieben macht die Gewerkschaft Verdi an diesem Dienstag mit Warnstreiks im Nahverkehr Druck.

Verdi hat zu Arbeitsniederlegungen aufgerufen. (Symbolbild)  © Tom Weller/dpa

In Frankfurt, Wiesbaden, Marburg, Kassel und Gießen hat die Gewerkschaft erneut zu ganztägigen Arbeitsniederlegungen bei Verkehrsgesellschaften aufgerufen. Die Auswirkungen werden spürbar.

In Hessens größter Stadt Frankfurt dürfte dadurch wieder auf allen neun U-Bahn-Linien und zehn Straßenbahn-Linien Stillstand herrschen.

Auch in Kassel und in Teilen des Umlands müssen die Fahrgäste mit erheblichen Einschränkungen im ÖPNV rechnen, wie die Kasseler Verkehrsbetriebe dementsprechend bereits angekündigt hatten.

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Die Warnstreiks richten sich laut Verdi gegen Bestrebungen der Arbeitgeber, eine tariflich vereinbarte Zulage zur Mitarbeitergewinnung mit künftigen Tariferhöhungen verrechnen zu wollen.

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Zudem solle eine tariflich seit langem gültige Aufstockung des Krankengelds gekürzt werden. Bei den Verhandlungen am Mittwoch erwarte man von den Arbeitgebern, "dass sie einsichtig sind und von ihren Vorhaben ablassen".

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