Neue Warnstreiks im Einzelhandel: Diese Ketten sind betroffen

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Von Wolf-Dietrich von Dewitz

Düsseldorf - Im Tarifkonflikt im Einzelhandel kommt es am Freitag in Nordrhein-Westfalen erneut zu Warnstreiks.

In den Verhandlungen zum NRW-Einzelhandel geht es um rund 700.000 Beschäftigte. (Symbolbild)
In den Verhandlungen zum NRW-Einzelhandel geht es um rund 700.000 Beschäftigte. (Symbolbild)  © Frank Molter/dpa

Die Arbeitsniederlegungen beträfen Handelsketten wie Primark, H&M, Zara und TK Maxx, teilte die Gewerkschaft Verdi in Düsseldorf mit. Es gehe um Standorte in Bielefeld, Dortmund, Düren, Neuss, Münster, Wuppertal und anderen Städten.

Die Gewerkschaft ist unzufrieden, dass die Arbeitgeber "jede substanzielle Bewegung" verweigerten, wie es die Verhandlungsführerin für Verdi NRW, Henrike Eickholt, formuliert.

"Das spricht nicht für einen ernsthaften Willen zu einem zügigen Tarifabschluss." In den Verhandlungen zum NRW-Einzelhandel geht es um rund 700.000 Beschäftigte.

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Verdi fordert eine Entgelterhöhung von sieben Prozent, das sollen mindestens 225 Euro im Monat sein. Die Laufzeit des neuen Tarifvertrags soll nur 12 Monate betragen.

Den Arbeitgebern gehen die Forderungen zu weit, sie halten sie für nicht realisierbar.

Tarifgeschäftsführer fordert "mehr Wille zur Einigung"

Der Tarifgeschäftsführer des Handelsverbands Deutschland, Steven Haarke, wies darauf hin, dass es bei den bestreikten Handelsunternehmen bislang keine für die Kundinnen und Kunden spürbaren Streikauswirkungen gegeben habe.

"Es ist nicht davon auszugehen, dass sich daran etwas ändert." Es sei bedauerlich, dass die Gewerkschaft zu Streiks aufrufe, anstatt sich am Verhandlungstisch konstruktiv mit dem Angebot der Arbeitgeber auseinanderzusetzen.

"In der aktuell schwierigen wirtschaftlichen Lage braucht es weniger Krawall und mehr Wille zur Einigung."

Titelfoto: Frank Molter/dpa

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