Neue Woche startet mit Streiks! Einschränkungen von Düsseldorf bis ins Bergische Land

Von Frank Christiansen

Düsseldorf - Fahrgäste von Düsseldorf bis ins Bergische Land müssen sich am kommenden Dienstag auf massive Einschränkungen im Nahverkehr einstellen: Beschäftigte mehrerer kommunaler Verkehrsunternehmen würden dann ganztägig die Arbeit niederlegen, teilte die Gewerkschaft Verdi mit. 

Schon am Montag stehen die Busse der Dortmunder Verkehrsbetriebe still. (Archivfoto)  © Bernd Thissen/dpa

Betroffen sind unter anderem die Rheinbahn in Düsseldorf und im Kreis Mettmann sowie Verkehrsunternehmen in Wuppertal, Solingen, Remscheid, Leverkusen und Bergisch Gladbach. 

Nach Angaben der Gewerkschaft sollen am Dienstag (10. März) in den betroffenen Städten ganztägig keine Busse und Straßenbahnen fahren. S-Bahnen und Regionalzüge seien von dem Warnstreik nicht betroffen.

Bereits am Montag (9. März) wird der kommunale Nahverkehr in Dortmund bestreikt. In Bochum, Gelsenkirchen, Herne, Castrop-Rauxel und Herten müssen Fahrgäste an diesem Samstag mit Einschränkungen rechnen. 

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Auslöser ist der Tarifkonflikt für die etwa 30.000 Beschäftigten in rund 30 kommunalen Verkehrsbetrieben in NRW mit inzwischen zwei ergebnislosen Verhandlungsrunden. 

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Verdi NRW will unter anderem wöchentliche Arbeitszeit von 39 auf 37 Stunden kürzen

Verdi NRW hat weitere Forderungen, der Kommunale Arbeitgeberverband Nordrhein-Westfalen kann das nicht nachvollziehen.  © Stefan Puchner/dpa

Verdi NRW will die wöchentliche Arbeitszeit von 39 auf 37 Stunden kürzen - bei vollem Lohnausgleich. Die Ruhezeit zwischen zwei Schichten soll von zehn auf elf Stunden erhöht werden. Der Zuschlag für Sonntagsarbeit soll von 25 Prozent des Stundenentgelts auf mindestens 40 Prozent steigen.

Der Kommunale Arbeitgeberverband Nordrhein-Westfalen wirft Verdi seit Wochen vor, die Augen vor der desolaten Finanzlage der Verkehrsbetriebe zu verschließen. Die Tarif- und Entgeltbedingungen hätten sich schon deutlich verbessert, der Nahverkehr biete bereits attraktive Arbeitsplätze.

Die nächste Verhandlungsrunde ist für den 24. März geplant.

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