ÖPNV-Streik in Bayern: Einschränkungen bis Sonntagmorgen

Von Ulf Vogler

München - Die Gewerkschaft ver.di setzt am Samstag ihren Warnstreik im Nahverkehr in Bayern fort. In 13 Städten werden wieder viele Busse, Straßenbahnen und U-Bahnen stehenbleiben.

Wie schon bei früheren Aktionen sind S-Bahnen und Regionalbusse nicht betroffen.
Wie schon bei früheren Aktionen sind S-Bahnen und Regionalbusse nicht betroffen.  © Focke Strangmann/dpa

Der Warnstreik hatte bereits am Freitag zu einem deutlich eingeschränkten ÖPNV-Angebot geführt.

Betroffen sind die fünf größten bayerischen Städte München, Nürnberg, Augsburg, Regensburg und Ingolstadt; zudem Fürth, Bamberg, Passau, Landshut, Schwabach, Bayreuth, Schweinfurt und Dachau.

Die Aktionen sind Teil eines bundesweiten Warnstreiks der Gewerkschaft in der aktuellen Tarifrunde.

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Die Kunden müssen sich bis zum Dienstende in der Nacht von Samstag auf Sonntag auf starke Einschränkungen einstellen.

Kompletten Stillstand bedeutet der Streik aber nicht: Wie schon bei den vorhergehenden Aktionen sind etwa S-Bahnen und Regionalbusse nicht betroffen, da sie von anderen Unternehmen betrieben werden.

Forderung: Rund 670 Euro und weniger Arbeitszeit

Auch die bestreikten Unternehmen konnten am Freitag teilweise Linienverkehr anbieten, aber in reduziertem Umfang.

ver.di fordert für die etwa 9000 Beschäftigten in mehr als 20 Unternehmen, für die der Tarifvertrag gilt, unter anderem eine Entgeltsteigerung um fast 670 Euro sowie eine Reduzierung der wöchentlichen Arbeitszeit.

Bisher kam es in den Verhandlungen zu keiner entscheidenden Annäherung. Die Arbeitgeber weisen die Forderung als nicht erfüllbar zurück.

Titelfoto: Focke Strangmann/dpa

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