Schon wieder Verdi-Wahnsinn: Nächster Streik kommt diese Woche!
Von Volker Danisch, Josefine Kaukemüller
Düsseldorf - Keine Stadtbahnen und nur sehr wenig Busse! Pendler müssen am Dienstag und Donnerstag starke Nerven beweisen und auf Alternativen zurückgreifen.
Die Gewerkschaft Verdi hat zum wiederholten Male umfangreiche Warnstreiks im Nahverkehrsbetrieb angekündigt.
Offiziellen Informationen zufolge bestreike man am Dienstag zunächst Teilbereiche der Verkehrsbetriebe, ehe am Donnerstag alle Beschäftigten zum Warnstreik aufgerufen sind.
Auf diese Weise solle deutlich werden, welche Berufsgruppen täglich dafür sorgten, dass der Nahverkehr funktioniere.
Die neue Warnstreikwelle im NRW-Nahverkehr ist bereits am Montag in den Kundenzentren und Verwaltungen von etlichen Nahverkehrsbetrieben gestartet.
Erfahrungsgemäß fahren einige Busse privater Subunternehmer. Außerdem sind S-Bahnen und Regionalzüge nicht von dem Tarifkonflikt im kommunalen Nahverkehr von NRW betroffen und können etwa innerhalb der Großstädte genutzt werden, um ein großes Stück voranzukommen.
Trotz Warnstreik: Kinder müssen in die Schule
Der ADAC rät in solchen Fällen zu Fahrgemeinschaften und für kurze Strecken zum eigenen Fahrrad oder zu Sharing-Angeboten, etwa Leihräder oder Elektroscooter.
Das NRW-Schulministerium hatte bei vorangegangenen Warnstreiks im Nahverkehr darauf hingewiesen, dass Schulpflicht besteht: "Bei im Vorfeld angekündigten Ereignissen wie einem Streik des öffentlichen Nahverkehrs besteht die Verpflichtung zur Teilnahme am Unterricht auch weiterhin."
Titelfoto: Oliver Berg/dpa
