Warnstreik im öffentlichen Dienst geht in nächste Runde

Von Monika Wendel

Berlin - Im Tarifkonflikt um mehr Geld setzen Beschäftigte im öffentlichen Dienst der Länder heute ihren Warnstreik fort.

In vielen deutschen Bundesländern gab es am Mittwoch Streiks.  © Marcus Brandt/dpa

Mehrere Gewerkschaften rufen in Berlin dazu auf, in der Senatsverwaltung, in Bezirksämtern, Kitas und Hochschulen die Arbeit niederzulegen. Es kann zu Einschränkungen etwa in Bürgerämtern kommen.

In Brandenburg sind Angestellte bei Polizeidienststellen, Hochschulen und von Landesbehörden zum Streik aufgerufen. Ein Sprecher von ver.di sagte dazu, spürbare Auswirkungen blieben in Brandenburg "überschaubar".

In der Hauptstadt machte sich der Arbeitskampf bereits am Mittwoch bemerkbar. Nach Angaben der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) zogen rund 5000 Streikende in einem Demonstrationszug zum Roten Rathaus. Es blieben wegen des Warnstreiks unter anderem einzelne Kitas geschlossen.

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ver.di fordert in den Tarifverhandlungen für die Angestellten der Länder sieben Prozent mehr Geld im Monat, zur Stärkung unterer Lohngruppen mindestens 300 Euro.

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Zweite Verhandlungsrunde am Donnerstag

Am Donnerstag beginnt in Potsdam die zweite Verhandlungsrunde. Bei der ersten Verhandlungsrunde am 3. Dezember gab es keine nennenswerten Fortschritte.

Die Tarifgemeinschaft deutscher Länder (TdL) wies die Gewerkschaftsforderung als zu hoch zurück. Sie legte für die Arbeitgeberseite zunächst kein eigenes Angebot vor.

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