Eltern aufgepasst! Gewerkschaft droht mit Streiks an Schulen und Hochschulen

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Von Sebastian Münster

Dresden - Eltern von schulpflichtigen Kindern und Studierende an Hochschulen müssen sich in der kommenden Woche möglicherweise auf Warnstreiks an den Einrichtungen einstellen.

Bereits in anderen Städten, wie Berlin, schwenke die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft die Fahnen.
Bereits in anderen Städten, wie Berlin, schwenke die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft die Fahnen.  © Britta Pedersen/dpa

Das stellte die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft in Sachsen (GEW) vor Beginn der zweiten Runde in den Tarifverhandlungen im öffentlichen Dienst der Länder in Aussicht.

Die Arbeitsbedingungen an Schulen und Hochschulen seien so herausfordernd wie nie, sagte Burkhard Naumann, Vorsitzender der GEW Sachsen.

"Das Mindeste, was wir fordern, ist eine angemessene Lohnsteigerung für den öffentlichen Dienst der Länder."

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Am Donnerstag treffen in Potsdam die Spitzen der Gewerkschaften ver.di und des Beamtenbunds dbb mit den Arbeitgebern der Landesbeschäftigten zusammen. Mit dabei sind auch Vertreter der GEW.

Die Gewerkschaften fordern sieben Prozent mehr Gehalt für die Beschäftigten der Länder, mindestens aber 300 Euro.

Im Dezember letzten Jahres starteten die ersten Lohnforderungen - ohne Erfolg.
Im Dezember letzten Jahres starteten die ersten Lohnforderungen - ohne Erfolg.  © Britta Pedersen/dpa

Tarifgemeinschaft deutscher Länder lehnte Lohnforderung bereits im Dezember ab: Vorstellung sei unbezahlbar

Rund 21 Prozent der Arbeitenden und Studierenden sind armutsgefährdet. (Symbolfoto)
Rund 21 Prozent der Arbeitenden und Studierenden sind armutsgefährdet. (Symbolfoto)  © Fotomontage/123RF/halfpoint

Praktikanten und Auszubildende sollen 200 Euro mehr monatlich erhalten.

Für studentische Beschäftigungsverhältnisse an Hochschulen fordern die Gewerkschaften zudem die flächendeckende Einführung tariflicher Regelungen, einschließlich einer Mindestvertragslaufzeit und einer Mindestvergütung.

Bislang gilt ein solcher Tarifvertrag nur in Berlin.

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Die Tarifgemeinschaft deutscher Länder (TdL) hatte die zentralen Lohnforderungen in der ersten Verhandlungsrunde im Dezember abgelehnt und unbezahlbar genannt.

Titelfoto: Fotomontage/Britta Pedersen/dpa/123RF/halfpoint

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