Warnstreik in Sachsen: Heute stehen Busse und Bahnen still

Von Jasmin Beisiegel

Dresden - In den fünf größten Städten Sachsens stehen heute Busse und Bahnen weitgehend still. Im Rahmen eines erneuten bundesweiten Warnstreiks im Nahverkehr hat die Gewerkschaft Verdi die Mitarbeiter der kommunalen Verkehrsbetriebe in Leipzig, Dresden, Chemnitz, Zwickau und Plauen zum ganztägigen Ausstand aufgerufen. In Leipzig gilt der Aufruf zusätzlich für Samstag.

Busse und Bahnen stehen heute sachsenweit weitestgehend still.
Busse und Bahnen stehen heute sachsenweit weitestgehend still.  © Jan Woitas/dpa

Ein Großteil der Fahrten fällt nach Angaben der Verkehrsbetriebe aus. Einige Verbindungen, die von Subunternehmen betrieben werden, fahren hingegen teilweise oder komplett.

In Leipzig, Dresden, Chemnitz und Zwickau ist das bei mehreren Linien der Fall. In Plauen entfallen alle Straßenbahnen und Stadtbusse.

Regionalzüge, S-Bahnen und der Fernverkehr der Deutschen Bahn sind vom Warnstreik nicht betroffen und fahren regulär. Auch die City-Bahn Chemnitz ist nach Fahrplan unterwegs.

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Bereits am 2. Februar hatte ein Warnstreik etliche Busse und Bahnen in Sachsen ausgebremst.

Verdi fordert vor allem Entlastungen bei den Arbeitszeiten und natürlich bessere Zuschläge

Auch die Bahnen der Dresdner Verkehrsbetriebe bleiben am Freitag im Depot.
Auch die Bahnen der Dresdner Verkehrsbetriebe bleiben am Freitag im Depot.  © Sebastian Kahnert/dpa

Hintergrund sind die bisher ergebnislosen Verhandlungen zum Tarifvertrag Nahverkehr Sachsen. Verdi fordert vor allem Entlastungen bei den Arbeitszeiten, längere Ruhezeiten sowie bessere Zuschläge für Nacht- und Wochenendarbeit.

Die Arbeitgeber verweisen auf bereits vereinbarte Entgelterhöhungen und sehen die finanziellen Spielräume ausgeschöpft. Die nächste Verhandlungsrunde ist für den 9. März geplant.

Titelfoto: Montage: Jan Woitas/dpa, Sebastian Kahnert/dpa

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