Warnstreiks starten: Dutzende Patienten von Einschränkungen betroffen

Von Volker Danisch

Düsseldorf - Die Warnstreiks gehen los! Zahlreiche Patienten mehrerer Unikliniken in Nordrhein-Westfalen müssen ab Dienstag mit Einschränkungen rechnen.

Für zwei Tage sollen unter anderem an der Uniklinik Köln zahlreiche Arbeiten niedergelegt werden.
Für zwei Tage sollen unter anderem an der Uniklinik Köln zahlreiche Arbeiten niedergelegt werden.  © Soeren Stache/dpa

Kurz zuvor hatte Verdi zu zweitägigen Warnstreiks an den Unikliniken Köln, Bonn und Essen aufgerufen.

Anders als an den anderen Standorten ist für die Uniklinik Düsseldorf nur ein eintägiger Streik geplant.

Mit den Warnstreiks will Verdi in den Tarifverhandlungen für den öffentlichen Dienst der Länder den Druck erhöhen. Die zweite Verhandlungsrunde ist am 15. und 16. Januar in Potsdam angesetzt.

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Für die 925.000 Tarifbeschäftigten im öffentlichen Dienst der Länder fordert Verdi sieben Prozent mehr Gehalt, mindestens jedoch 300 Euro monatlich zur Stärkung der unteren Lohngruppen. Die Tarifgemeinschaft deutscher Länder (TdL) lehnte dies bisher als unbezahlbar ab.

OP-Ausfälle in Köln, Bonn und Düsseldorf

Verdi NRW geht davon aus, dass an der Uniklinik Köln zwei Drittel der Operationen am Dienstag entfallen könnten und es erhebliche Auswirkungen auf die Abläufe geben werde - ähnlich auch in Bonn und Düsseldorf.

Mehrere Unikliniken wiesen auf die Warnstreiks und mögliche Auswirkungen hin. So erklärte die Uniklinik Köln, dass von den Einschränkungen Patienten betroffen seien, deren Behandlung medizinisch vertretbar verschoben werden kann.

Die jeweiligen Fachbereiche informierten die Betroffenen. Die Versorgung von Notfällen sei sichergestellt, erklärten übereinstimmend Kliniken und Verdi.

Titelfoto: Soeren Stache/dpa

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