Mindestens 15 Tote nach Anschlag auf Polizeiposten

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Bannu (Pakistan) - Bei einem schweren Angriff auf einen Polizeikontrollpunkt im Nordwesten Pakistans sind mindestens 15 Menschen getötet und drei weitere verletzt worden.

Polizeibeamte und Anwohner untersuchen den Ort, an dem der Selbstmordanschlag verübt wurde.
Polizeibeamte und Anwohner untersuchen den Ort, an dem der Selbstmordanschlag verübt wurde.  © Aamad Khattak/AP/dpa

Nach Angaben pakistanischer Behörden rammte ein Selbstmordattentäter in der Region Bannu ein mit Sprengstoff beladenes Auto in einen Kontrollposten.´

Danach stürmten bewaffnete Angreifer das Gelände und eröffneten das Feuer.

Laut Gulf News Asia kamen bei dem Angriff neben schweren Waffen auch kleine Drohnen zum Einsatz.

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Mehr als 100 Terroristen sollen beteiligt gewesen sein. Beim Rückzug hätten die Angreifer zudem Polizeikräfte verschleppt und Waffen aus der Wache entwendet.

Die Region Bannu in der Provinz Khyber Pakhtunkhwa gilt seit Jahren als Brennpunkt militanter Gewalt.

Ein Arbeiter räumt mit einem Bagger Schutt und Trümmerteile weg.
Ein Arbeiter räumt mit einem Bagger Schutt und Trümmerteile weg.  © Aamad Khattak/AP/dpa

Verhältnis zwischen Pakistan und Afghanistan extrem angespannt

Der Anschlag verschärft erneut die Spannungen zwischen Pakistan und Afghanistan. Beide Länder befinden sich derzeit in einem "offenen Krieg".

Islamabad wirft militanten Gruppen vor, Rückzugsorte auf afghanischem Gebiet zu nutzen - Vorwürfe, die die Taliban-Regierung in Kabul zurückweist.

Titelfoto: Aamad Khattak/AP/dpa

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