Nach Terrorakt auf CSD in Berlin: Herbert Reul pfeffert gegen Terroristen

Von Yuriko Wahl-Immel

Düsseldorf - Nach dem mutmaßlichen Terroranschlag auf dem Christopher Street Day (CSD) in Berlin hat NRW-Innenminister Herbert Reul (73) vor Islamisten gewarnt.

NRW-Innenminister Herbert Reul verurteilt den mutmaßlichen Terrorakt in Berlin aufs Schärfste.  © Oliver Berg/dpa

"Der mutmaßliche Anschlag beim Christopher Street Day in Berlin macht erneut deutlich, welche Gefahr von islamistischen Einzeltätern ausgeht - Menschen, die ohne Vorwarnung losziehen und Anschläge begehen", sagte der CDU-Politiker der Deutschen Presse-Agentur.

Am Rande der Großveranstaltung fuhr am Samstagabend ein Auto in eine Menschenmenge, mindestens eine Frau wurde getötet.

Weitere 16 Menschen wurden verletzt, mehrere davon lebensbedrohlich. Der Fahrer floh. Die Polizei sucht einen Tatverdächtigen, der der islamistischen Szene in Berlin zugerechnet wird. Ermittelt wird "aufgrund des Verdachts eines Anschlags".

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Der NRW-Minister kündigte Konsequenzen an. "Wir werden aktuell die Polizei im Land für die laufenden und anstehenden Veranstaltungen und Feste noch einmal sensibilisieren."

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Am Samstagabend gegen 22 Uhr raste Abdul B. am Rande des CSD in eine Menschenmenge, tötete dabei eine Frau.  © Sebastian Gollnow/dpa

Er vertraue darauf, dass die Ermittlungsbehörden in Berlin alles tun, um den Täter zu fassen. "Gleichzeitig ist klar: Wir dürfen uns unsere Freiheit, unser öffentliches Leben und unsere Feste nicht von Terroristen nehmen lassen. Genau das wäre ihr Ziel - und genau das werden wir nicht zulassen", betonte Reul.

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