56 Tiere getötet: Kreis Olpe gibt Problemwolf zum Abschuss frei

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Von Carina Carvalho-Hagen

Olpe - Der Kreis Olpe in Nordrhein-Westfalen hat den Abschuss eines Wolfes genehmigt.

Der Wolf mit der Kennzeichnung "GW1896m" hat laut Behörden allein im April 35 Schafe und Lämmer getötet. (Symbolbild)
Der Wolf mit der Kennzeichnung "GW1896m" hat laut Behörden allein im April 35 Schafe und Lämmer getötet. (Symbolbild)  © Carsten Rehder/dpa

Das Tier "GW1896m" hatte allein im April 35 Schafe und Lämmer in der Gemeinde Wenden getötet, wie der Kreis mitteilte. Die untere Jagdbehörde erteilte am Donnerstag mit Zustimmung des Landwirtschaftsministeriums die Genehmigung. Damit wird in NRW zum ersten Mal das geänderte Bundesjagdrecht umgesetzt, das seit dem 2. April gilt.

Die Genehmigung zur sogenannten Entnahme eines Wolfes darf laut Gesetz unter folgenden Voraussetzungen erteilt werden:

  • Zur Verhinderung land-, forst-, fischerei- oder wasserwirtschaftlicher oder sonstiger wirtschaftlicher Schäden
  • Im Interesse der Gesundheit des Menschen oder der öffentlichen Sicherheit
  • Aus anderen zwingenden Gründen des öffentlichen Interesses
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Genetische Untersuchungen haben laut Kreis zweifelsfrei nachgewiesen, dass der Wolf seit 2021 in insgesamt 56 Fällen Nutztiere gerissen hatte.

Die betroffenen Jäger und Revierinhaber in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen wurden von den Behörden über die Entscheidung informiert.

Titelfoto: Carsten Rehder/dpa

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