Bauer entdeckt merkwürdigen Erdhaufen auf Feld: Als er näher kommt, wird ihm alles klar
Sorriso (Brasilien) - Ein Bauer aus der Zentralwestregion Brasiliens staunte nicht schlecht, als er auf seinem Feld plötzlich einen großen, roten Erdhügel entdeckte, der nur wenige Stunden zuvor noch nicht da war. Die Erklärung begeistert im Internet Millionen.
Landwirt Silmar Domanski besitzt in der Gemeinde Sorriso im Bundesstaat Mato Grosso einige Hektar Ackerland. Während seiner Feldarbeit stieß er dabei auf den besagten Haufen, den er dort selbst nicht hingeschaufelt hatte. Ein Blick hinter den roten Hügel sollte aber sofort Klarheit schaffen:
In einem Video sieht man, wie Silmar auf den knapp hüfthohen Haufen zugeht und an dessen Fuß schließlich ein Loch in der Erde entdeckt. Sekunden später steckt ein gepanzertes Tier seinen Kopf ans Tageslicht.
Silmar war an diesem Tag einem einheimischen Sechsbinden-Gürteltier begegnet, das auf dem Feld ebenso fleißig gewesen war wie er selbst.
Mit seinen kräftigen Krallen hatte das Säugetier innerhalb weniger Stunden ein tiefes Loch gebuddelt - vielleicht für einen Unterschlupf oder um Nahrung zu suchen.
Obwohl an Silmars Ackerland ein Waldgebiet anschließt, scheint das Gürteltier lieber das bestellte Feld zu bevorzugen. Wahrscheinlich, weil es dort reichlich Insekten gibt.
Erdhügel-Video aus Brasilien geht auf Instagram viral
Auch wenn das Ausmaß dieses Erdhügels ihn schon erstaunen ließ, ist Bauer Silmar an die Tiere gewöhnt. "Sie sind wirklich fleißige Arbeiter, das steht fest", erklärt er gegenüber The Dodo.
Er und seine Angestellten könnten nicht viel dagegen tun, dass die Allesfresser ausgerechnet auf ihren Feldern buddeln. Stattdessen fahren sie einfach um Hügel und Löcher "drum herum", so der Brasilianer. "Niemand stört sie."
"Sie übertreiben es manchmal etwas mit dem Graben. Aber sie sind wirklich wunderschöne Tiere", fügt er hinzu.
Gürteltiere können dem Landwirt sogar ganz nützlich werden, da sie Schädlinge vertilgen und mit ihren unterirdischen Gängen dafür sorgen, dass die Böden belüftet werden.
Für den Ackerbesitzer ist es ganz selbstverständlich, die Tiere nicht zu vertreiben. Jedes Tier hätte seine Rolle und seinen Zweck in der Natur, erklärt er. "Sie leben hier und ihre Löcher bleiben."
Auf Instagram wurde seine ulkige Entdeckung über eine Million Mal angeklickt.
Titelfoto: Bildmontage/Screenshot/Instagram/direto.ao.ponto.agro

