Brutale Tierquälerei: 93 Tauben während Hitzewelle ohne Wasser und Futter eingesperrt

Von Annett Gehler

Erfurt - Mehrere Tage ohne Wasser und Futter – für 93 Brieftauben in Erfurt wurde das teilweise zur tödlichen Falle.

93 Tauben waren der Hitze hilflos ausgeliefert, mehrere Tiere waren sogar verendet. (Symbolfoto)  © Jennifer Brückner/dpa

Bei einem Einsatz auf einem Gartengrundstück im Erfurter Ortsteil Marbach konnte das Veterinär- und Lebensmittelüberwachungsamt am Montagnachmittag die Tiere aus ihrer akuten Notlage retten.

Nach Angaben der Stadtverwaltung waren die Tauben während der Hitzewelle über mehrere Tage sich selbst überlassen worden.

Die Vögel wurden eingefangen und im Tierheim untergebracht. Drei Küken übernahm die Pflegestelle eines Taubenvereins, wo sie versorgt und aufgezogen werden. Für 31 weitere Brieftauben sowie zwei Kaninchen kam allerdings jede Hilfe zu spät. Sie waren bereits gestorben, als die Mitarbeiter des Amts auf dem Grundstück eintrafen.

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Nach bisherigen Erkenntnissen hatte sich der Tierhalter tagelang nicht mehr um die Tiere gekümmert.

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Gegen den Besitzer wird wegen des Verdachts eines Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz Strafanzeige erstattet, wie es hieß.

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