Drama in Hundepension: Welpe Bruce ertrinkt im Pool, seine Besitzer erfahren erst Tage später davon
Santa Barbara (Kalifornien/USA) - Es sollte ein ganz normaler Tag werden, doch er endete in einer Katastrophe: Während seine Besitzer unterwegs waren, verbrachte die einjährige Englische Bulldogge Bruce seine Zeit in der kalifornischen Hundepension "Camp Canine". Ohne jede Vorahnung fiel der Welpe in einen Pool und ertrank.
Nach Angaben des Betreibers ereignet sich das Unglück am Donnerstag in Santa Barbara. In einem auf Instagram veröffentlichten Statement räumte das Unternehmen ein, seiner Verantwortung nicht gerecht geworden zu sein: "Es gibt keine Worte, die unseren Schmerz über den Verlust eines Hundes beschreiben können, der sich in unserer Obhut befand."
"Eine Familie hat uns ein geliebtes Familienmitglied anvertraut. Dass wir dieses Vertrauen nicht erfüllen konnten, tut uns unendlich leid", fügte die Pension hinzu. Nach dem tragischen Vorfall kündigte die Tagesstätte an, sämtliche Sicherheitsmaßnahmen rund um das Camp zu prüfen.
Ziel sei es, aus dem Tod des Welpen zu lernen und Konsequenzen aus dem Unglück zu ziehen - um weitere ähnliche Vorfälle zu vermeiden. Chris und Ashley Merz, Besitzer des Welpen, gaben den kleinen Bruce regelmäßig in die Obhut der kalifornischen Pension.
Als sie ihren Vierbeiner vor wenigen Tagen in der Einrichtung abholen wollte, erwartete die Hundehalter jedoch eine schockierende Nachricht: Die Englische Bulldogge ertrank vor ihrer Ankunft in einem Pool.
"Sie wurden nicht über den Vorfall informiert und erfuhren erst später am selben Tag vom Tod ihres Hundes, als sie ihn abholen wollten", schrieb eine Angehörige auf der Spendenplattform GoFundMe.
Wie der lokale Sender NOOZHAWK von der örtlichen Polizei erfuhr, starb Bruce bereits einige Tage vor der geplanten Abholung durch seine Besitzer.
Bruce' Besitzer erhalten Spenden in Höhe von 13.300 US-Dollar
Übergeben wurde der leblose Körper des Hundes laut Angaben der Familie "in einem Behälter im Kofferraum eines Autos". Ein weiterer tragischer Fakt: Der Welpe wurde in keine Tierklinik gebracht.
"Im Zuge der Ermittlungen wurden die Besitzer des Hundes sowie die anwesenden Beschäftigten befragt", zitierte das Portal einen zuständigen Sprecher des Departments.
Im Zuge dessen richtete eine Angehörige der Familie ein Spendenkonto auf der Plattform GoFundMe ein - und das mit Erfolg.
Binnen weniger Tage erreichte der Aufruf rund 13.300 US-Dollar (circa. 11.200 Euro) - und überbot das Ziel von 10.000 US-Dollar (circa 8800Euro) um Welten.
Titelfoto: Fotomontage/Screenshot/GoFundMe/Savannah Genet

