Flüchtiger Pfau führte alle monatelang an der Nase herum – dann macht er einen folgenschweren Fehler

München - Über ein halbes Jahr tanzte eine frei laufende Pfauendame in München Feuerwehr und Anwohnern auf der Nase herum. Am Freitag konnte das Tier endlich gefangen werden. Ein Gartenstuhl wurde dem Vogel zum Verhängnis.

Das Katz-und-Maus-Spiel hat endlich ein Ende: Die Feuerwehr konnte den flüchtigen Pfau einfangen.  © Feuerwehr München

Wie die Münchner Berufsfeuerwehr mitteilte, war der weibliche Pfau in den vergangenen Monaten immer wieder von Anwohnern in der Aubinger Lohe im Westen der bayerischen Landeshauptstadt gesichtet worden.

"In dieser Zeit wurden mehrere Fangversuche unternommen, aber der flugfähige Vogel war sich seiner Fähigkeiten bewusst und konnte stets fliehen", erklärten die Rettungskräfte.

Am Freitag gegen 11.45 Uhr meldete erneut ein Anwohner in der Erlbachstraße eine Pfau-Sichtung. Daraufhin machte sich ein Kleinalarmfahrzeug mit "wenig Hoffnung", das Tier diesmal einzufangen, auf den Weg.

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Aber diesmal beging die Pfauendame einen folgenschweren Fehler!

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"Beim Eintreffen der Einsatzkräfte versuchte das Tier sich - in trügerischer Sicherheit - hinter Gartenmöbeln zu verstecken", so die Feuerwehr. Daher habe das Tier seine "Superkraft" Fliegen nicht nutzen können. Mit einem "zielsicheren Zugriff" beendeten die Helfer den Freigang des Pfaus. Das Tier blieb unverletzt.

Weil der Vogel keinen Markierungsring trägt, konnte kein Besitzer ermittelt werden, daher wurde er ins Tierheim gebracht.

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