Frau hört seltsame Geräusche vom Dachboden: Was sich dort versteckt, überrascht selbst Experten

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Scottsdale (Arizona/USA) - Kratzen, Knurren und laute Geräusche vom Dachboden beunruhigten eine Hausbesitzerin aus dem US-Bundesstaat Arizona mehrere Tage lang. Weil die Geräusche nicht nach Mäusen oder anderen kleinen Tieren klangen, entschied sie sich schließlich, Critter Evictors - eine auf Wildtiere spezialisierte Firma - zu rufen. Was die Experten dort entdeckten, erleben selbst sie nicht alle Tage.

Bei der Untersuchung des Dachbodens machten die Experten eine ungewöhnliche Entdeckung.
Bei der Untersuchung des Dachbodens machten die Experten eine ungewöhnliche Entdeckung.  © Montage: Screenshot/Instagram/critterevictors

Auf dem Dachboden hatte sich eine Luchsmutter mit ihren Jungtieren eingenistet. Das Tier hatte den Bereich als Unterschlupf genutzt und zog dort seinen Nachwuchs groß.

"Ich war völlig geschockt", sagte die Hausbesitzerin gegenüber People. Zwar habe sie gewusst, dass Luchse in der Nachbarschaft vorkommen, doch damit gerechnet, dass eines der Tiere auf ihrem Dachboden lebt, habe sie nicht.

"Auch wenn so etwas nicht alltäglich ist, beheimatet Arizona eine große Vielfalt an Wildtieren, daher sind wir stets auf ungewöhnliche Situationen vorbereitet", erklärt Verner Swenson, Inhaber von Critter Evictors.

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Luchse in Wohngebieten seien in Arizona zwar keine Seltenheit, eine Luchsmutter mit Jungtieren auf einem Dachboden komme jedoch nur sehr selten vor.

Die Luchsfamilie sollte möglichst schonend entfernt werden

Um zu sehen, ob die Luchsmutter das Loch noch betritt, wurde es zunächst mit Klebeband gesichert.
Um zu sehen, ob die Luchsmutter das Loch noch betritt, wurde es zunächst mit Klebeband gesichert.  © Screenshot/Instagram/critterevictors

Statt die Tiere einzufangen, entschieden sich die Experten für eine schonende Methode. Sie betraten den Dachboden über mehrere Tage hinweg regelmäßig, sodass die Luchsmutter den Ort schließlich selbst als ungeeignet einstufte.

"Indem wir wiederholt unseren Geruch hinterließen und eine beständige menschliche Präsenz schufen, wurde der Bau für die Mutter immer unattraktiver, und sie beschloss schließlich, ihre Jungen von selbst an einen sichereren Ort zu bringen", so Verner.

Erst danach wurden die Zugänge zum Dachboden verschlossen, um ein erneutes Eindringen von Wildtieren zu verhindern.

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Nach Angaben des Wildtierexperten Verner sollten ungewöhnliche Geräusche vom Dachboden nicht ignoriert werden. Wer über längere Zeit schwere Bewegungen oder Knurren hört, sollte Fachleute hinzuziehen, anstatt selbst nach der Ursache zu suchen.

"Je früher das Problem erkannt wird, desto mehr Möglichkeiten gibt es, es sicher, tierschutzgerecht und ohne unnötige Schäden an Ihrem Haus oder den Tieren zu lösen", erklärte er.

Titelfoto: Montage: Screenshot/Instagram/critterevictors

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