Mutter fotografiert Kinder bei Spaziergang: Als sie das Bild später ansieht, durchfährt sie der Schock

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Victoria (Australien) - Die ausgelassene Stimmung nach einem Spaziergang mit ihren Kindern nahm für eine Mutter aus Australien eine erschreckende Wendung, als sie auf den Fotos sah, dass sich ihre Kleinen nur Zentimeter weit von einer tödlichen Gefahr befunden hatten.

Die Idylle täuscht: Auf diesem Schnappschuss eines Spazierganges mit Kindern lauert eine tödliche Gefahr.
Die Idylle täuscht: Auf diesem Schnappschuss eines Spazierganges mit Kindern lauert eine tödliche Gefahr.  © Bildmontage/Screenshot/Facebook/Snake Catcher Victoria Australia

Die Fotos, die dem Schlangenfänger Barry Goldsmith zugeschickt wurden, zeigen eigentlich eine idyllische Stimmung: Inmitten eines Waldes schlendern zwei kleine Kinder Hand in Hand im herrlichsten Sonnenschein einen Sandweg entlang.

Als ihre Mutter, Australierin Alanna, die entstandenen Schnappschüsse im Nachhinein betrachtete, wurde ihr plötzlich klar, dass sie zum Zeitpunkt der Aufnahmen ein schockierendes Detail übersehen hatte.

Eine Schlange war in jenem Moment ganz nah an den beiden ahnungslosen Kindern über den Weg gekrochen. Die Östliche Braunschlange hatte sich direkt am Fuß von Alannas Sohn befunden und hätte problemlos angreifen können.

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Die Folgen wären fatal gewesen: Das Gift dieser Reptilienart gehört zu den stärksten aller Landschlagen.

Es kann zu fortschreitender Lähmung, inneren Blutungen sowie Nierenschäden und gar einem Herzstillstand führen.

Ahnungslose Mutter fotografiert Kinder neben tödlicher Gefahr

Wenige Zentimeter von den Füßen der Kinder entfernt kroch eine Östliche Braunschlange auf dem Weg entlang.
Wenige Zentimeter von den Füßen der Kinder entfernt kroch eine Östliche Braunschlange auf dem Weg entlang.  © Bildmontage/Screenshot/Facebook/Snake Catcher Victoria Australia

"Der Großvater der Kinder schickte mir die Bilder; ich wollte sie zum Anlass nehmen, das richtige Verhalten bei Schlangenbegegnungen zu erklären, da die Sichtungen mit dem nahenden Sommer zunehmen", schreibt Schlangenexperte Barry auf Facebook.

Der Australier erklärt, dass die Fotos perfekt verdeutlichen, dass Schlangen Menschen nicht angreifen oder verfolgen, solange man sie nicht reizt. "Glücklicherweise sah die Schlange in den Kindern keine Bedrohung, während sie beobachtete, wie diese ihren Weg fortsetzten – völlig ahnungslos, was gerade geschehen war."

Er wünscht sich, dass Menschen den Kriechtieren mit mehr Respekt begegnen, ohne sie gleich zu töten. In Australien würde man sich zu jedem Zeitpunkt "nie weiter als einen Kilometer" von einer Schlange entfernt befinden. Umso wichtiger ist es, sich richtig zu verhalten.

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Wer vor sich eine Schlange entdeckt, sollte seiner Erfahrung nach Ruhe bewahren, stehen bleiben und das Tier im Auge behalten. "Seien Sie freundlich zu Schlangen", fordert er.

Titelfoto: Bildmontage/Screenshot/Facebook/Snake Catcher Victoria Australia

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