Nairobi (Kenia) - Ein Nilpferd-Baby klammert sich verzweifelt an seine tote Mutter und stupst sie immer wieder mit der Nase an – doch sie wacht nicht mehr auf. Nach diesem herzzerreißenden Drama schien die kleine Wuchtbrumme unendlich einsam. Doch was sein Retter jetzt getan hat, um das Baby zu trösten, rührt Millionen Tierfreunde zu Tränen!
Die Retter des "Sheldrick Wildlife Trust" erlebten im Mai 2026 in Kenia einen der traurigsten Momente ihres Lebens: Das winzige, erst wenige Tage alte Flusspferd-Baby Bumpy saß völlig verängstigt neben seiner toten Mama.
Es rief nach ihr, suchte Schutz – doch die Mutter war vermutlich bei einem brutalen Revierkampf ums Leben gekommen, als sie ihr Kind beschützte. Bumpy war allein, dehydriert und dem Tode geweiht.
Die Pfleger handelten sofort, packten das unterversorgte Waisenkind ein und brachten es in eine Auffangstation nach Nairobi.
Bumpy braucht ganz viel Zuneigung
Doch im Gehege folgte das nächste Drama: Bumpy war so traumatisiert, dass er vor lauter Sehnsucht nach seiner Mama kein Auge zubekam. Er schrie vor Angst und war völlig rastlos.
Da traf sein Pfleger Simon eine rührende Entscheidung. Er schleppte kurzerhand eine Matratze direkt auf den Boden des Geheges und legte sich zu dem XXL-Baby.
Die Reaktion des kleinen Nilpferds? Einfach herzergreifend! Bumpy kuschelte sich sofort tief in Simons Arm und schlief das erste Mal seit Tagen friedlich ein.
"Er war einfach so unendlich verzweifelt nach Nähe und Liebe", berichten die Retter gerührt. Seit dieser Nacht weicht ihnen das Hippo-Baby nicht mehr von der Seite.
Mittlerweile wurde der kleine Kuschel-König mit dem Hubschrauber in eine größere Station geflogen. Dort plantscht er tagsüber im Pool, schläft im Schatten und wird mit der Flasche großgezogen. Das Ziel der Retter: Wenn Bumpy alt und stark genug ist, soll er wieder ausgewildert werden und seine eigene Flusspferd-Familie finden.