Handwerker sperren Tauben samt Küken hinter Gitter: "Schicksal der Tiere egal"

Füssen - Mehr als ein Dutzend Tauben wurden von Handwerkern im Kreis Ostallgäu hinter einem Gitter eingesperrt.

Mehrere Tauben mussten von der Feuerwehr hinter einem Gitter befreit werden. (Symbolbild)  © Malin Wunderlich/dpa

Zu dem Tierschutzvergehen kam es zwischen Donnerstag und Freitag in der Abt-Hafner-Straße in Füssen, teilte die Polizei mit.

Eine Firma sollte dort beim Neubau einer Photovoltaikanlage Vogelschutzgitter anbringen. Dabei befanden sich in dem Bereich allerdings noch mindestens 15 Tiere, darunter Eltern mit ihren Küken.

Durch die Arbeiten der Handwerker wurden sie eingesperrt und wären deshalb verendet. "Den Handwerkern war das Schicksal der Tiere offenbar egal", so die Polizei. Auch dass sie von Passanten auf die Tiere hingewiesen wurden, hielt sie nicht von der Arbeit ab.

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Die Freiwillige Feuerwehr rückte schließlich neben der Polizei Füssen aus, um den gefangenen Tieren zu helfen.

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Das Gitter musste an mehreren Stellen geöffnet werden, sodass die Tauben herauskonnten. Den Bauherrn erwartet nun eine Anzeige nach dem Tierschutzgesetz.

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