Karlum - Ein trauriger Fund: Ein geschwächter Hund wurde bewusstlos im Karlumer Forst (Schleswig-Holstein) gefunden.
Gegen 10.25 Uhr hatten Spaziergänger den hilflosen Hund im Wald gemeldet, teilte die Polizei mit.
Das arme Tier wurde ungefähr 50 Meter entfernt in einer Mulde in der Nähe eines Spazierwegs entdeckt.
Zu dem Zeitpunkt war der Hund nicht bei Bewusstsein und zeigte eine flache Atmung und war stark unterkühlt, so die Polizei.
Von außen waren zunächst keine Verletzungen zu erkennen. In Decken eingehüllt wurde der Hund von einem Tierarzt versorgt.
In der Nähe des Fundortes konnten frische Reifenspuren festgestellt werden, die darauf hindeuteten, dass dort kurz vorher ein Auto gewendet haben könnte, so die Polizei.
Im Laufe des Tages wäre der Hund möglicherweise vorsätzlich abgelegt worden. Da das Tier weder ein Halsband trug, noch gechipt wurde, konnte der Hund nicht identifiziert werden.
Zur weiteren Behandlung wurde das Tier in eine Tierarztpraxis gebracht.
Der Gesundheitszustand verschlechterte sich jedoch immer weiter, deswegen musste das Tier am Nachmittag eingeschläfert werden.
Polizei sucht nach Zeugen
Nun ermittelt die Polizei wegen des Verdachts eines Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz und sucht nach Zeugen.
Wer etwas über die Herkunft des Hundes weiß, soll sich unter 04841 830577 oder per Mail an umweltschutzdienst.husum.pabr@polizei.landsh.de bei dem Umweltschutzdienst des Polizeiautobahn- und Bezirksreviers Husum melden.