Trauriger Verlust im Tierpark Berlin: Neugeborenes Giraffenbaby gestorben

Berlin - Große Trauer im Tierpark Berlin: Ein neugeborenes Giraffenbaby ist nur zwei Tage nach seiner Geburt gestorben. Das männliche Kalb von Mutter Amalka, für die es bereits das fünfte Jungtier war, hatte von Anfang an Schwierigkeiten. Es konnte kaum aufstehen und bewegte sich nur eingeschränkt.

Das wenige Tage alte Giraffenbaby von Mutter Amalka konnte wegen einer angeborenen Gelenkentzündung nicht überleben. (Archivfoto)
Das wenige Tage alte Giraffenbaby von Mutter Amalka konnte wegen einer angeborenen Gelenkentzündung nicht überleben. (Archivfoto)  © Joerg Carstensen/dpa

Trotz intensiver Pflege und rund um die Uhr betreuter tierärztlicher Unterstützung verschlechterte sich sein Zustand immer weiter. Untersuchungen zeigten, dass das Jungtier an einer angeborenen Entzündung der Gelenke (Polyarthritis) litt – eine Erkrankung, die es unmöglich machte, selbstständig zu fressen oder aufzustehen.

"Da keine Aussicht auf eine nachhaltige Stabilisierung bestand und das Tier keine Überlebenschance gehabt hätte, haben wir in enger Abstimmung zwischen Tierärzten, Kuratoren und Tierpflege entschieden, das Jungtier am 23. März zu erlösen", heißt es vom Tierpark.

Trotz dieses tragischen Verlusts blickt der Tierpark auf erfolgreiche Nachzuchten: In den vergangenen Jahren brachte die Herde immer wieder gesunde Rothschildgiraffen auf die Welt, zuletzt 2024 drei Jungtiere, die weiterhin Teil der Herde sind.

Titelfoto: Joerg Carstensen/dpa

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