Einsamer Hund sieht furchtbar aus: Was Retterin dann herausfindet, entsetzt sie
Irvine (Kalifornien, USA) - Im "Sunshine State" Kalifornien ist der Sommer natürlich noch heißer als in Deutschland. Unter diesen Voraussetzungen musste sich dort der arme Rüde Jin jahrelang allein herumschlagen, bis er im Juni endlich gerettet wurde. Tierschützerin Suzette Hall fand den Vierbeiner in Irvine unter einem Auto - und war entsetzt.
"Ich kann immer noch nicht glauben, was diese süße Seele durchgemacht hat", schrieb die Kalifornierin am 10. Juni auf Facebook. "Es sieht so aus, als wäre er in seinem ganzen Leben noch nie geschoren worden", fügte sie hinzu.
Hall hatte keine Probleme, den Hund zum Mitkommen zu bewegen. Jin hatte ganz offensichtlich geradezu darauf gewartet, dass ihm jemand hilft.
"Wer weiß, wie lange er in der sengenden Hitze unter Autos gelitten hat - gefangen in all diesem verfilzten Fell, unter Qualen und Schmerzen, ohne die Möglichkeit, um Hilfe zu bitten", schrieb Hall.
Was sie kurz darauf entdeckte, sorgte bei ihr für Entsetzen: Jin hatte einen Mikrochip! Also versuchte Hall ihr Glück unter der hinterlegten Telefonnummer.
Facebook-Video zeigt Hund Jin bei seiner Rettung
Doch es ging niemand ran. Auch ein Rückruf blieb aus. Im "Camino Pet Hospital" angekommen, wurde Jin dann erstmal in eine Narkose versetzt. In der Zeit wurde dem Hund aufwändig das viel zu lange Fell geschoren.
Leider stellte das Tierarzt-Team im Verlauf der Untersuchung fest, dass Jin unter Augenproblemen litt und ein Fettgeschwulst hatte. Sie schätzten die Fellnase auf stattliche elf Jahre, waren unter all diesen Umständen sehr beeindruckt von seiner Widerstandskraft.
Nach all den Strapazen musste sich Jin erstmal ein paar Tage erholen. "Er taut endlich auf", erzählte Hall jetzt in einem Gespräch mit The Dodo.
Der tapfere Vierbeiner hat sich also nicht nur äußerlich verändert, sondern auch innerlich. "Er hatte solche Angst vor menschlicher Berührung, aber jetzt genießt er jede einzelne Minute davon", so seine stolze Retterin.
Titelfoto: Bildmontage: Facebook/Screenshots/Suzette Hall

