Long Island (New York, USA) - Viele Menschen, die einen Hund aus dem Tierheim holen, werden nie erfahren, wie sein früheres Leben ausgesehen hat. So erging es auch Alexa Passarelli, die im März 2021 ihre Hündin Joni zu sich holte. Das zuständige Tierheim auf Long Island in New York konnte ihr lediglich mitteilen, dass die Hündin ursprünglich aus Texas stammte. Immerhin erhielt die junge Frau auch ein paar Zettel, darunter eine alte Tierarztrechnung.
"Ich hatte nur die Unterlagen eines Tierarztes", erzählte Passarelli diese Woche in einem Interview mit Newsweek. Mit den Informationen darauf konnte sie aber herzlich wenig anfangen.
Erst 2026 stellte sie der richtigen Person die passende Frage: "Ich zeigte sie meiner Freundin, die in Texas im Tierschutz arbeitet, und sie sagte mir, dass der Name und die Nummer oben auf der Seite die Person waren, die Joni zum Tierarzt gebracht hatte."
Die New Yorkerin nahm danach all ihren Mut zusammen und probierte ihr Glück unter der hinterlegten Telefonnummer, sendete eine Textnachricht.
Tatsächlich reagierte am anderen Ende jemand, der die Fellnase früher einmal besessen hatte. Es stellte sich heraus, dass Joni damals Cookie hieß. Doch der ehemalige Besitzer hatte noch mehr zu erzählen.
Alexa Passarelli erzählt die rührende Geschichte in einem Insta-Video
Demnach war die Hündin damals ein Weihnachtsgeschenk, das von ihm und seiner Familie herzlich aufgenommen wurde. Doch dann schlug im Februar 2021 das Schicksal zu.
Texas wurde von einer extremen Kältewelle erfasst, die Stromausfälle, Wasserknappheit und beschädigte Häuser zur Folge hatte. Aufgrund schwerer Schäden an ihrem Haus habe ihr Leben damals auf dem Kopf gestanden, so der Vorbesitzer.
Sie hätten sich nicht mehr um Cookie kümmern können und dann die schwere Entscheidung getroffen, sie ins Tierheim zu geben.
Passarelli traute ihren Augen nicht, was der Vorbesitzer ihr dann noch schickte: mehrere Welpen-Fotos ihrer geliebten Hündin.
Ende Februar berichtete die junge Frau in einem Video auf Instagram von der Geschichte. Darin ist auch zu sehen, wie sie Freudentränen weint, als sie die Fotos zum ersten Mal anschaut. Diese Nachforschung hat sich wirklich gelohnt!