Fünf Hunde im Gewerbegebiet ausgesetzt: Als Helferin die Tiere sieht, zerreißt es ihr das Herz

Irvine (Kalifornien/USA) - Eine lange Rettungsaktion neigt sich dem Ende entgegen. "Es war so anstrengend", berichtete eine Tierliebhaberin schließlich voller Erschöpfung, "aber es hat sich so gelohnt."

Insgesamt fünf Hunde waren mitten auf der Straße ausgesetzt worden.
Insgesamt fünf Hunde waren mitten auf der Straße ausgesetzt worden.  © Instagram/Screenshot/logans_legacy29

Doch was war überhaupt passiert? Wie Suzette Hall auf ihrem Instagram-Account mitteilte, wurde sie am Freitag darüber informiert, dass ganz in der Nähe fünf kleine Hunde mitten in einem Gewerbegebiet einfach ausgesetzt worden waren.

Sofort machte sich die Retterin gemeinsam mit einer Freundin auf den Weg, um den Vierbeinern aus ihrer misslichen Lage zu helfen. Doch als die Frauen vor Ort ankamen, spürten sie, wie ihnen die Herzen brachen: Einer der Hunde war von einem Auto angefahren worden. "Wir schafften es nicht mehr rechtzeitig", schrieb Hall traurig. "Ruhe in Frieden, du süßer Engel."

Die beiden wussten, dass sie nun alles daran setzen mussten, um zumindest die restlichen Tiere in Sicherheit zu bringen. "Wir konnten sie nicht aufgeben!"

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Und so stellten sie eine kleine Falle auf, um die Ausreißer allesamt einzusammeln.

"Die weiße Hündin (vermutlich ist sie schwanger) saß die gesamte Zeit über unter einem der Autos, war am Verhungern. Sie rannte sofort in den Käfig." Es schien, als hätte sie sofort gespürt, dass Hall und ihre Freundin gekommen waren, um ihr zu helfen.

Hunde sind allesamt unterernährt und überhitzt

Die Hunde irrten verängstigt durch die Straßen.
Die Hunde irrten verängstigt durch die Straßen.  © Instagram/Screenshot/logans_legacy29

Die anderen drei Hunde stellten derweil eine größere Herausforderung dar. "Der kleine Chihuahua hatte schreckliche Angst. Er rannte immer wieder weg und versteckte sich." So auch die anderen zwei, die sich gemeinsam in einer Ecke verkrümelt hatten - eng aneinander gekuschelt.

Glücklicherweise rannte der Chihuahua schließlich von selbst in die Falle. Die beiden übrigen musste Hall schließlich selbst holen, indem sie zu ihnen kletterte und ihnen jeweils eine Leine umwarf.

"Wir konnten einfach niemanden einfach so zurücklassen", schrieb Hall weiter. Und siehe da: "Nach einem langen, herzzerreißenden Tag sind sie in Sicherheit. Einer von ihnen humpelt, sie sind überhitzt, ängstlich und am Verhungern - aber jetzt haben sie eine Chance."

Titelfoto: Instagram/Screenshot/logans_legacy29

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