Metz (Frankreich) - Nicht nur Menschen sorgen für unsere Sicherheit, oft kommen auch Polizeihunde zum Einsatz - so auch während eines Fußballspiels in der ersten Liga Frankreichs. Traurig: Ein Vierbeiner kam am Wochenende dabei ums Leben.
"Unsere Gedanken sind bei der Hundebrigade Metz, deren Polizeihund Dino bei der Sicherung des Spiels zwischen dem FC Metz und Olympique Lyon im Dienst an einem Herzinfarkt verstorben ist", schreibt die französische Police Nationale auf ihren Social-Media-Kanälen.
Dazu ein Foto des Belgischen Schäferhundes, der seit gut zwei Jahren der Hundestaffel angehörte und so zur Sicherheit im Polizei-Alltag beigetragen habe.
Medienberichten zufolge sei Dino zum Einsatz gekommen, als die Situation zwischen beiden Fanlagern bereits vor der Partie außerhalb des Stadions eskalierte.
Rund 200 Fans von Metz sollen auf ebenso viele Anhänger von Lyon gewartet haben, um sich mit ihnen zu prügeln. Einige sollen Sturmhauben getragen haben, Eisenstangen sollen zum Einsatz gekommen sein.
Die Polizei musste einschreiten, wollte die Chaoten voneinander trennen. Mit dabei: die Hundestaffel, zu der eben auch Dino gehörte.
Polizeihund Dino kann nach Herzinfarkt nicht gerettet werden
Wie die Zeitung "Le Républicain Lorrain" unter Berufung auf David Ghisleri von der Gewerkschaft Alliance Police berichtet, habe der Hundeführer nach Dinos Zusammenbruch sofort mit den Erste-Hilfe-Maßnahmen begonnen.
Diese waren jedoch vergeblich, der Vierbeiner starb im Alter von fünf Jahren noch an Ort und Stelle. Angegriffen worden sei der Hund jedoch nicht, so die ersten Erkenntnisse der Behörden. Stattdessen habe die Fellnase einen Herzinfarkt erlitten.
"Der Verlust eines Diensthundes ist eine schmerzhafte Prüfung für ein ganzes Team", schreibt die Gewerkschaft in den Sozialen Netzwerken und verspricht den Kollegen der Hundebrigade in Metz volle Unterstützung.
Bei einer Trauerfeier soll Dino nun die letzte Ehre erwiesen werden.