Irvine (Kalifornien/USA) - Ganze sieben Tage lang saß eine kleine, ausgesetzte Hündin an einem Straßenrand – völlig verängstigt und überhitzt. Dennoch gab sie nicht auf, in der Hoffnung, ihre Besitzer würden endlich zurückkommen und sie in Sicherheit bringen.
Leider sollte das nicht passieren. Und so blieb sie an ein und derselben Stelle sitzen: in der Einfahrt eines Hauses, bei ganzen 37 Grad in der prallen Sonne.
"Ihr Zunge hing ihr aus der Schnauze vor lauter Hitze und Durst", schrieb Tierretterin Suzette Hall seither in einem Beitrag auf Instagram.
Glücklicherweise wurde eine Freundin der Amerikanerin auf die Fellnase aufmerksam und wusste sofort, was zu tun war. Sie zückte ihr Handy, und nach kurzer Zeit kam auch Hall am Fundort ihres jüngsten Schützlings an.
"Uns brachen die Herzen. Es war so verdammt heiß." Auch das schwarze Fell des Tieres war nicht hilfreich, heizte sich nur noch mehr auf. "Wir wussten einfach, dass ihr noch viel wärmer sein musste als uns."
Auf Instagram berichtet Suzette Hall von der Hunde-Rettungsaktion
Hündin lässt sich mit Hotdogs anlocken
Die beiden Frauen bauten einen kleinen Käfig auf, in den sie die Hündin locken wollten. Doch das Tier war einfach zu ängstlich. Immer wieder rannte es davon, sodass Hall sich schließlich ein Herz fasste, ein paar Hotdogs in der Falle verteilte und sich dann versteckte.
Und genau das klappte schließlich auch. Als die Fellnase das Gefühl hatte, endlich allein zu sein, tapste sie vorsichtig in den Käfig hinein und begann, dort zu essen.
Ein Anblick, der nicht nur den beiden Retterinnen naheging. "Ein Nachbar kam schließlich zu uns und freute sich riesig. Er sagte: 'Sie ist schon seit einer Woche hier und niemand hat ihr geholfen. Danke, dass ihr gekommen seid.'"
Nun ist es an Hall, die kleine Hündin zunächst zu einem Tierarzt zu schaffen und sie schließlich in einer Pflegefamilie unterzubringen – in der Hoffnung, dass sie schon bald ein liebevolles Für-immer-Körbchen finden wird.