"Spring nicht": Hündin Dottie sitzt in zwölf Metern Höhe nahe Bahnstation fest
Philadelphia (USA) - Eine kleine Mischlingshündin hatte sich am vergangenen Sonntag an einer Bahnstrecke im US-amerikanischen Philadelphia verirrt. Als sie ausweglos an einem gefährlichen Abschnitt festsaß, mussten Einsatzkräfte anrücken.
Wie das Animal Care & Control Team of Philly in einem Post auf Facebook verrät, hatten Passanten die Shih-Tzu-Hündin entlang der Gleise laufen sehen und sofort die Polizei verständigt.
Noch bevor Einsatzkräfte des ÖPNV-Unternehmens vor Ort eintreffen konnten, hatte sich Dottie, wie sie später getauft wurde, auf einen Stützpfeiler in fast zwölf Metern Höhe nahe der Bahnstation verirrt.
Den Weg allein hinunter schaffte sie jedoch nicht. Zudem hofften Augenzeugen und die alarmierten Retter, dass die Hündin nicht auf die viel befahrene Straße unter sich springen würde.
Die Beamten rückten schließlich mit einer Hubarbeitsbühne an, um die verschreckte Hündin wieder auf den Boden zu bringen.
Retter befreien Dottie aus ihrem Versteck
Aufnahmen zeigen, wie sich einer der Retter Dottie langsam nähert. Immer wieder sind die Worte "Spring nicht, Kleine" zu hören, ehe er ihr vorsichtig ein Seil um den Körper legt.
Die Einsatzkräfte am Boden jubeln erleichtert, als der Tierschutzbeamte die Vierbeinerin zügig in seine Arme nimmt und mit ihr gemeinsam nach unten fährt.
"Wir sind unglaublich erleichtert, dass dieser kleine Hündin, die wir Dottie genannt haben, in Sicherheit ist!", heißt es in dem Post. Verletzt wurde die schwarze Fellnase bei dem Abenteuer nicht.
Da sich kein Besitzer aufgetan hat und Dottie auch keinen Microchip besitzt, wird davon ausgegangen, dass es sich bei ihr um einen Streuner handelt. Dottie wartet nun darauf, aus dem Tierheim adoptiert zu werden.
Titelfoto: Bildmontage: Screenshot/Facebook/ACCT Philly

