Hund attackiert Mädchen brutal: Die Strafe seines Herrchens ist umso grausamer

Belfast (Nordirland) - Diese Geschichte hatte für alle Beteiligten schreckliche Folgen: Wayne M. (47) stand jetzt in Belfast vor Gericht, weil sein Hund ein Mädchen (8) im Mai 2019 brutal attackiert hat, berichtet aktuell News Letter

Der Hund tat Schreckliches und wurde grausam bestraft (Symbolbild).
Der Hund tat Schreckliches und wurde grausam bestraft (Symbolbild).  © 123RF/dimarik16

Die Amerikanische Bulldogge war in der Kinnaird Avenue im Norden von Belfast über die Achtjährige hergefallen. Sein Herrchen und ein anderer Mann schlugen und traten den Hund, um ihn von dem Kind loszubekommen. 

Kaum hatten sie es geschafft, riss sich das aggressive Tier erneut los und rannte wieder auf das Mädchen zu. Einer der Staatsanwälte sagte vor Gericht: "Der Hund holte das Kind ein und stürzte auf sie, schüttelte sie und zerfleischte ihre Brust."

Die beiden Männer schafften es irgendwann die Bulldogge loszureißen. Das arme Kind kam mit einer Wunde am Kopf und weiteren 15 Verletzungen am Körper ins Krankenhaus. Die Kleine wurde drei Stunden lang operiert, um Schnittwunden an Schläfe, Schulter und Arm zu behandeln.

"Seit dem Angriff hat das Kind Schwierigkeiten beim Essen und Schlafen und ist nicht mehr so ​​kontaktfreudig wie zuvor", berichtete der Staatsanwalt. 

Wayne M. stand aber auch vor Gericht, weil er sein Haustier nach dem Angriff brutal getötet hatte. Laut dem 47-Jährigen war er mit einem Hammer auf den Hund losgegangen und hatte ihm damit den Schädel eingeschlagen! Danach habe er das Tier auf einer Müllkippe verbrannt. 

Anwalt des Angeklagten beschönigt nichts

Dort fanden Beamte die Überreste der Bulldogge allerdings nicht. Der Verteidiger des Hundehalters, Sean O’Hare, erkannte die schockierenden Umstände dennoch an.

Gegenüber dem Richter, George Conner, gab er zu, dass sein Mandant brutal gehandelt hatte. "Er hat die Verantwortung für das übernommen, was er getan hat", versuchte O'Hare die Tat von Wayne M. zu erklären. Außerdem habe sein Mandant Druck von einer kriminellen Vereinigung bekommen, nachdem seine Bulldogge das Mädchen verletzt hatte - nähere Details nannte er jedoch nicht. 

Richter Conner verurteilte den Angeklagten schließlich zu vier Monaten Gefängnis und sagte: "Dies ist ein schrecklicher Fall, bei dem ein junges Mädchen dauerhaft geschädigt wurde... Dann war die Art und Weise, wie Sie mit dem Hund umgegangen sind, ziemlich entsetzlich... Ich habe keinen Zweifel daran, dass diesem Tier unnötiges Leid zugefügt wurde."

Neben der Gefängnisstrafe verhängte der Richter ein lebenslanges Verbot: Wayne M. wird nie wieder ein Tier halten dürfen. 

Titelfoto: 123RF/dimarik16

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